Endstand
3:0
1:0 , 2:0
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Semlic warnt: "Mutiger Auftritt der WSG? Kann ich nicht hören"

Weil sein Team Potenzial habe, dürfe es nicht genügen, in Schönheit zu sterben. Diese Saison soll die WSG mehr als eine graue Maus sein.

Semlic warnt: "Mutiger Auftritt der WSG? Kann ich nicht hören" Foto: © GEPA

Eigentlich war es kein schlechter Auftritt der WSG Tirol. Das 0:3 in Hütteldorf wurde dem nicht ganz gerecht.

Offensiv waren die Gäste zu harmlos, um etwas mitzunehmen, der Auftritt gegen den Ball war aber couragiert und ansehnlich. Der Mannschaftsbus blieb vor den Toren.

Für Philipp Semlic war das aber kein Grund, Lob anzunehmen: "Mutiger Auftritt der WSG? Kann ich nicht hören, weil das am Ende nicht reicht, wenn du hier etwas mitnehmen willst. Das müssen wir so hinnehmen und sehen, dass wir noch einiges vor uns haben, um auch wirklich hierherkommen zu können."

Das athletische Vermögen gefehlt

Eine Möglichkeit für Moritz Wels nach fünf Minuten war lange die einzige Ausbeute, erst als das Spiel entschieden war, bekam Jubilar Niklas Hedl im 200. Pflichtspiel mehr Bildschirmzeit.

Dann wurde auch Semlic etwas versöhnlicher: "Wir haben eine Riesen-Intensität an den Tag gelegt, haben 90 Minuten gegen den Ball gepresst. So viele hohe Bälle, wie Rapid spielen musste, habe ich in diesem Stadion selten gesehen."

Da sei vielleicht die "Krux" verborgen gewesen: "Im Ballbesitz hat uns dann in Momenten das athletische Vermögen gefehlt, um im letzten Drittel klarer zu werden."

Arbeit in der Länderspielpause

Mit acht Punkten sind die Wattener akzeptabel unterwegs, könnten auch ein Wörtchen um die Meistergruppe mitreden, sollte die Form aus dem ersten Saisonviertel konserviert oder gar gesteigert werden.

Die Niederlage in Altach tut vor dieser Abrechnung immer noch weh, sonst gab es an den Ergebnissen wenig zu beanstanden.

Semlic will sich nicht darauf betten: "Wir dürfen bei der WSG nicht den Fehler machen, uns mit so etwas zufriedenzugeben. Wir müssen wissen, dass mit unserer Mannschaft Potenzial da ist. Aber wir müssen noch viel arbeiten, um die Schritte zu setzen, die guten Phasen in den Spielen noch länger durchziehen zu können."

Darum freue er sich auf die lange Länderspielpause, die eine konzentrierte Arbeit in diese Richtung ermöglicht.

Eines stimmte den WSG-Trainer zuversichtlich: "Die Performance ist aufsteigend. Ich sehe Dinge, mit denen wir gegen jeden Gegner gefährlich sein können."

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