Endstand
3:0
1:0 , 2:0
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Jetzt muss Rapids "Flow" die ewige Länderspielpause überstehen

Restlose Zufriedenheit herrscht auch nach einem 3:0 nicht. So will Johannes Hoff Thorup aus den anstehenden drei Wochen das Beste machen.

Jetzt muss Rapids "Flow" die ewige Länderspielpause überstehen Foto: © GEPA
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Sieben Spiele, sechs Siege: Mit Blick auf die ADMIRAL Bundesliga lässt sich in der ersten Zwischenbilanz des SK Rapid zur Länderspielpause wenig vorwerfen.

Das Momentum scheint durch das Europacup-Aus und den Denkzettel in Salzburg nicht beeinträchtigt, die Vorstellung in Wolfsberg wurde nun mit einem souveränen Auftritt gegen die WSG Tirol bestätigt>>>.

Was wird die erste und mit drei Wochen ungewöhnlich lange Länderspielpause nun damit machen?

Zur Halbzeit werden Clips gezeigt

"Wenn du in so eine lange Pause gehst, macht so ein Spiel einen großen Unterschied, weil du dich länger daran erinnerst", war Johannes Hoff Thorup zufrieden, auch wenn ihm am Platz beim 3:0 immer noch nicht alles passte.

"In der ersten Hälfte waren wir mitunter zu schlampig und haben unsere Positionen nicht schnell genug gefunden. In der zweiten waren wir aggressiver in den Bewegungen, in den Läufen und Pässen, wodurch wir bessere Chancen kreiert haben."

Beständiger Druck zwang dann auch die Tiroler in die Knie, obwohl diese brav mitspielten - aber zu wenig Möglichkeiten vorfanden, offensiv etwas zu bewirken.

Da war das 1:5 eine wichtige Lehre, wie der im Mittelfeld mitverantwortliche Nico Bajlicz unterstrich: "Das Spiel hat uns gezeigt, was wir falsch gemacht haben. Besonders, wie wir im Kollektiv verteidigen wollen."

Das Gute an schlechten Spielen

Nun mag die WSG nicht Red Bull Salzburg sein, aber besser als vor zweieinhalb Wochen sehen die Abläufe schon aus. "Damals wollten zwei Teams Fußball spielen. Ich habe mir die Partie noch einige Male angesehen", erinnerte sich der Rapid-Trainer.

In den Analysen der nächsten drei Wochen wird diese einzige Niederlage genauso viel Raum zugeteilt bekommen wie die anderen Partien: "Wir müssen schließlich auf alles mit wirklich kritischen Augen schauen."

Die Aufgabe: Konstant bleiben, auch ohne Match

Mehr Zeit dafür zu haben, soll der Vorteil an der längeren Auszeit vom Liga-Betrieb sein. Mit einer derartigen Unterbrechung hat auch der Däne kaum Erfahrung.

Rapid wird sie auch für eine Art "Mini-Camp" samt Auswärtstest gegen Venezia nutzen. Und natürlich wird es den einen oder anderen freien Tag zusätzlich geben.

Und was den "Flow", das Momentum betrifft - das ja durchaus für die Hütteldorfer spricht, trotz der kurzzeitigen Rückschläge? "Das hätten wir in Salzburg schon verlieren können, sind aber davon zurückgekommen. Vielleicht können wir dasselbe zeigen. Wir schauen einfach, wie wir die Pause bestmöglich für uns nutzen können."

So weitermachen zu können, wird für Grün-Weiß wichtiger wichtiger als die nackte Momentaufnahme des ersten Saisonviertels.

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