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Selbstkritische WSG hadert nach Niederlage gegen Ried

Die WSG Tirol verpasst es, die frühe Führung gegen die SV Ried über die Zeit zu bringen. Ein Elfmeter ebnet den Weg für die Gäste zum Auswärtssieg.

Selbstkritische WSG hadert nach Niederlage gegen Ried Foto: © GEPA

In der 8. Runde der ADMIRAL Bundesliga verliert die WSG Tirol zuhause gegen die SV Ried mit 1:2. Spielbericht >>>

Bereits in der achten Minute gehen die Hausherren durch einen Freistoß von Nikolai Baden Frederiksen in Führung.

"Wir haben uns unterhalten, wie die Mauer steht und somit konnte ich den Ball um die Mauer ziehen", erzählt der Däne "Sky" nach dem Spiel.

Frederiksen zeigt sich selbstkritisch

Weiter fasst der WSG-Stürmer den Spielverlauf zusammen: "Ich denke, in vielen Phasen des Spiels hatten wir die Kontrolle und haben uns Chancen erarbeitet, diese aber nicht verwertet. Das ist auch meine Schuld, ich hatte einige Chancen!"

Auch Trainer Philipp Semlic zeigt sich selbstkritisch: "Wir haben vieles gut gemacht, aber eben auch zwei Dinge in der Defensive nicht gut gemacht und uns dadurch die Gegentore gefangen. In der Offensive haben wir die Situationen nicht zu Ende gespielt, um unser Tor zu machen."

Elfmeter weckt Ried auf

Stefan Schwab tritt in der 15. Minute zu einem Elfmeter an und verwertet diesen zum 1:1. Der Torschütze sagt im Interview: "Das 1:1 war sehr wichtig, danach sind wir immer besser ins Spiel gekommen und haben die 2:1-Führung erzielt."

Auch der Trainer der SV Ried, Mario Despotovic, sieht in dem Elfmeter den Wendepunkt der Partie: "Nachdem wir den Elfmeter bekommen haben, kippte das Spiel auf unsere Seite."

Kurz vor der Halbzeit erzielt Pomer den Siegestreffer zum 2:1.

"Ich glaube, die Mannschaft hat mehr und mehr zusammen gefunden. Wir machen einfach weiterhin ruhig unsere Aufgabe und werden auch das nächste Spiel positiv angehen", so Despotovic im Interview nach dem Spiel.

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