Red Bull Salzburg? "Gehören zu fünf gesündesten Klubs Europas"
Stephan Reiter, Geschäftsführer des FC Red Bull Salzburg, kann über die finanzielle Situation des Klubs nicht klagen.
Sportlich liefen die vergangenen drei Jahre für den FC Red Bull Salzburg nicht unbedingt nach Plan.
Drei Meisterschaften in Folge mussten die "Bullen" der Konkurrenz dabei zusehen, wie sie den Meisterteller in Empfang nehmen durften, wirtschaftlich kann man den Mozartstädtern in Österreich aber nichts nachmachen.
Das bestätigt auch Salzburg-Geschäftsführer Stephan Reiter im Gespräch mit den "Salzburger Nachrichten": "Der Klub ist extrem gesund. Wir hatten in den vergangenen zehn Jahren nicht ein einziges Mal ein negatives Betriebsergebnis."
Reiter geht sogar einen Schritt weiter: "Wir gehören sicher zu den fünf gesündesten Klubs in Europa, wenn es um die finanziellen Kennzahlen geht."
"Nicht damit gerechnet, dass unsere Abgänge so viel Geld einbringen"
Ein großer Grund dafür ist natürlich auch, wie der Verein in den vergangenen Jahren auf dem Transfermarkt wirtschaftete.
Bestes Beispiel ist der vergangene Transfersommer: Zwar gab man über 35 Millionen Euro für Neuzugänge aus, gleichzeitig wurden aber auch rund 97,5 Millionen Euro an Spielerverkäufen eingenommen.
"Marcus und ich waren uns einig, dass wir diesen Sommer in die Mannschaft investieren müssen. Wir haben aber beide nicht damit gerechnet, dass uns unsere Abgänge so viel Geld einbringen werden", so Reiter.
Nun sollen auch wieder Titel her
Nun soll sich die finanzielle Überlegenheit auch wieder auf dem Platz bemerkbar machen. "Mit unseren Möglichkeiten muss es immer der Anspruch sein, Titel zu gewinnen", findet Reiter.
In der ADMIRAL Bundesliga lief es für die "Bullen" in der laufenden Saison bislang ziemlich gut. Mit 17 Punkten liegt man auf Platz zwei der Tabelle (zur Bundesliga-Tabelle >>>).
Nächstes Spiel ist das Auswärtsspiel gegen den GAK am Samstag (ab 17:00 Uhr im LIVE-Ticker).