RB Salzburg knackt Umsatz-Schallmauer

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Red Bull Salzburg darf sich über das wirtschaftlich erfolgreichste Jahr der Klub-Geschichte freuen.

Erstmals werden die "Bullen" beim Umsatz die Marke von 100 Millionen Euro knacken. Stephan Reiter erklärt: "Wir sind dabei, den Jahresabschluss zu machen. Man kann schon sagen, dass wir es geschafft haben, das wirtschaftlich erfolgreichste Jahr von Red Bull Salzburg zu haben."

"Das ist für einen österreichischen Verein eine Ansage", stellt der Geschäftsführer klar.

Umsatz: Klar vor der Konkurrenz

Kombiniert mit dem sportlichen Erfolg - in der abgelaufenen Saison fixierte Salzburg zum vierten Mal in Folge das Double - gebe dies den Verantwortlichen auf ihrem eingeschlagenen Weg recht. Investitionen soll es nun in der Infrastruktur geben. "Das sind Dinge, auf die wir uns jetzt konzentrieren."

Salzburg hatte schon in der vergangenen Jahren deutlich höhere Umsätze als Fußball-Restösterreich. Dreistellig wurden die "Bullen" jedoch noch nie. 2015/16 lag der Umsatz laut Angaben des Kreditschutzverbandes 1870 bei 60,7 Millionen Euro. Ein Jahr davor waren es knapp über 73 Mio. Euro.

National hatte Salzburg damit ohnedies bereits die Nase deutlich vorne. Rapid schrieb 2015/16 dank Europacup-Einnahmen und Transfererlöse 48,7 Mio. an, mit Respektabstand folgte die Austria (21,6).

Neo-Coach lobt Neuzugänge

Sportlich sieht Salzburgs Neo-Cheftrainer Marco Rose seine Mannschaft auf Kurs. "Wir haben viel Arbeit vor uns, aber ich habe keine Zweifel daran, dass wir das, was wir uns vornehmen auch erreichen", betonte der Deutsche. Lob gab es vom Oscar-Nachfolger für die Neuzugänge, den Rechtsverteidiger Patrick Farkas (zuletzt Mattersburg) und Innenverteidiger Marin Pongracic (1860 München).

Beide präsentierten die neuen internationalen Trikots der Salzburger. Im Logo scheint der rote Stier samt Ball mit dem Schriftzug FC Salzburg auf.

Reiter hielt im Rückblick auf die von der UEFA erteilte Starterlaubnis von Österreichs Champion sowie des deutschen Vizemeisters RB Leipzig fest: "Wir freuen uns, dass uns die UEFA im Endeffekt in ihrer Entscheidung bestätigt hat, dass wir als FC Red Bull Salzburg einfach ein unabhängiger Verein sind."

Rose steht hinter Transferpolitik

Dass sich Salzburg im Sommer bis dato eher als Ver- denn als Einkäufer präsentiert, war für Rose kein großes Thema. Die nach Ausleihen zurückgekehrten Munas Dabbur und Reinhold Yabo könnten der Mannschaft "definitiv helfen".

Schon mit Blick auf die kommenden Aufgaben meinte Rose: "Die Jungs, die jetzt hier sind, bringen genau das mit, was wir zum Erreichen unserer Ziele benötigen."

Noch vor dem Startschuss in die nationalen Bewerbe wartet auf Salzburg das Hinspiel der zweiten Qualifikationsrunde zur Champions League. Am 11./12. Juli wird es aller Voraussicht nach gegen Maltas Champion Hibernians FC gehen. Danach warten englische Wochen mit der ersten Runde im ÖFB-Cup, dem Europacup-Rückspiel und dem Liga-Start. Am 22. Juli gastiert Salzburg in Wolfsberg.

Der FC Red Bull Salzburg stellt seine Sondertrikots für das internationale Geschäft vor:

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