Hans Rinner: Trauer in Österreichs Fußball-Familie

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Erschütterung in Österreichs Fußball über das viel zu frühe Ableben von Hans Rinner.

Der Bundesliga-Präsident ist am Freitag im Alter von 54 Jahren in Folge seines Krebs-Leidens verstorben.

Tiefe Trauer herrscht bei Sturm Graz, wo der Steirer von 2007 bis 2010 als Präsident agierte. "Hans Rinner war ein ganz Großer der Sturm-Geschichte, ohne dessen Mithilfe Sturm den Konkurs nicht überlebt hätte", erinnert Präsident Christian Jauk.

Die Sturm-Fans verzichten beim Schlager gegen Rapid auf die geplante Choreo und rufen stattdessen dazu auf, in Gedenken an Rinner in schwarz ins Stadion zu kommen.

Zahlreiche weitere Mitglieder der Fußball-Familie sind zutiefst bestürzt. Auch wir bei LAOLA1 möchten Familie und Freunden unser aufrichtiges Beileid ausdrücken - Ruhe in Frieden, lieber Hans!

Die gesammelten Reaktionen:

Christian Jauk (Sturm-Präsident): "Hans Rinner war ein ganz Großer der Sturmgeschichte, ohne dessen Mithilfe Sturm den Konkurs nicht überlebt hätte. Er war der erste Sturmfunktionär, der Bundesliga-Präsident wurde, eine Auszeichnung seiner Führungsqualität, seiner Durchschlagskraft und Fußballkompetenz. Wir verlieren mit ihm viel zu früh einen Schwarzweißen mit Herz und Seele. Er ist einer von uns und wird es immer bleiben. Danke, lieber Hans Rinner."

Michael Krammer (Rapid-Präsident): Hans Rinner hat sich trotz seiner heimtückischen Erkrankung bs zuletzt für den heimischen Fußball eingesetzt und wie ein Löwe gegen den wiederkehrenden Krebs gekämpft. Er war nicht nur über fast ein Jahrzehnt ein engagierter und über alle Vereinsgrenzen handelnder Präsident der Bundesliga, sondern weit darüber hinaus ein sympathischer und offener Mensch, der sich große Verdienste um seinen SK Sturm Graz erworben hat, dem er von 2007 bis 2010 als Präsident vorstand und federführend bei der Rettung des Traditionsklubs verantwortlich zeichnete. Im Namen des SK Rapid möchte ich der Familie, sowie allen Freunden und Weggefährten von Hans Rinner, dem nicht zuletzt für seinen Umgang mit seiner schweren Krankheit zurecht stets höchste Wertschätzung entgegengebracht wurde, unser aufrichtiges Beileid ausdrücken.

Markus Kraetschmer (Austria-Vorstand): "Unsere tief empfundene Anteilnahme gilt jetzt vor allem seiner Familie. Wir verlieren nicht nur den Präsidenten der Fußball-Bundesliga, sondern auch einen Freund und Mann, der sehr viel im österreichischen Fußball bewegt hat. Wir werden ihn immer in bester Erinnerung behalten, Hans war eine wunderbare Seele und ist tief in unser aller Herzen verankert."

Leo Windtner (ÖFB-Präsident): "Hans Rinner hat sich seiner schweren Erkrankung mit bewundernswerter Kraft entgegengestellt und hat sich in seinen Funktionen bis zuletzt wirksamst für die Interessen des heimischen Fußballs eingesetzt. In seiner Ära wurde der Doppelpass zwischen dem ÖFB und der Österreichischen Fußball-Bundesliga zu einer erfolgreich gelebten Praxis. Ich danke Hans Rinner im Namen der gesamten österreichischen Fußballfamilie für die großen Leistungen, die er für unseren Sport erbracht hat."

Dietmar Riegler (WAC-Präsident): "Hans Rinner war nicht nur der Präsident der Österreichischen Fußball Bundesliga, sondern auch ein langjähriger Freund, der dem WAC schon in Regionalliga-Zeiten beiseite gestanden ist. Wir alle haben ihm und seinem Einsatz für den Fußball sehr viel zu verdanken. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Freunden. Er wird für immer unvergessen bleiben."

Textquelle: © LAOLA1.at

Hans Rinner: Sturm-Fans verzichten auf Choreographie

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