Rapid-Trainer Kühbauer regt Zeitschinderei auf

 

Mit ausgestreckten Armen jubelte Trainer Didi Kühbauer aufreizend vor der Haupttribüne der Cashpoint Arena.

In der 92. Minute köpfte Andrija Pavlovic den SK Rapid noch zu einem Punkt beim 2:2 gegen den SCR Altach (Spielbericht >>>). Nach dem Schlusspfiff wurde der Rapid-Coach emotional.

Gleichzeitig richtete er einen Appell an die Schiedsrichter. Denn die Zeitschinderei der Vorarlberger regte ihn auf, noch dazu, weil die Nachspielzeit aus seiner Sicht aus diesem Grund mit vier Minuten zu kurz ausfiel.

"Da muss man dann schon einmal irgendwann eingreifen", ließ Kühbauer bei "Sky" seinem Ärger freien Lauf.

Kühbauer redet sich in Rage

Angesprochen auf seinen emotionalen Ausbruch und die Nachfrage, ob ihm die Länge der Nachspielzeit nicht schmeckte, antwortete der Burgenländer:

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"Ja, das muss ich ganz ehrlich sagen! Das passiert uns jetzt Woche für Woche. Wenn ein Gegner mit einem x zufrieden ist, dann dauert das bei jedem Foul, bei jedem Corner, bei jedem Abstoß mindestens 40 Sekunden", redete sich der 48-jährige Ex-Profi in Rage.

"Dann liegt einer drei Minuten, ich rede mit Herrn Heiß (Anm.: Vierter Offizieller) und er sagt, dass wir eh lange nachspielen. Mit den vier Austäuschen am Schluss dann nur vier Minuten nachzuspielen – da muss man dann schon einmal irgendwann eingreifen."

"Das ist ein bisschen übertrieben mittlerweile"

Die kurz geratene Nachspielzeit nützte Rapid trotzdem, um doch noch einen Punkt aus dem Schnabelholz zu entführen und weiterhin die Qualifikations-Gruppe ungeschlagen anzuführen.

"Das hat mich dann auch gefreut, dass sich die Spieler noch selbst belohnt und zumindest das X gemacht haben." Trotzdem hält Kühbauer noch einmal fest: "Aber diese ewigen Spielereien, 'Wielange brauche ich, um an den Ball zu kommen' - das ist ein bisschen übertrieben mittlerweile."

Ob er mit dieser Kritik auf offene Ohren trifft, bleibt abzuwarten.

Textquelle: © LAOLA1.at

SK Rapid rettet erst in Nachspielzeit Punkt in Altach

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