Rapid schweigt zu "Worst Case"

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Noch eine Chance bleibt dem SK Rapid, um sich in die Top 6 der Bundesliga zu katapulieren.

Noch eine Chance, bei der es die Wiener aber auch im Falle eines Sieges gegen TSV Hartberg (Sonntag, ab 17 Uhr im LIVE-Ticker) nicht selbst in der Hand haben, sondern auf einen Umfaller der Konkurrenz angewiesen sind. WAC und Sturm haben die bessere Ausgangsposition, neben dem SCR hofft auch noch Mattersburg.

Auf ein "Was wäre wenn"-Spielchen lässt sich Rapid vor dem "Endspiel" im Grunddurchgang nicht ein, dem "Worst-Case"-Szenario weichen die Betroffenen gekonnt aus. Geschäftsführer Christoph Peschek wollte sich vorab gegenüber LAOLA1 nicht zu wirtschaftlichen Auswirkungen beim Verpassen der Meistergruppe äußern, sondern erst, wenn der Fall tatsächlich eintreffen sollte.

Auch der Sportdirektor und Trainer halten sich bedeckt.

"Wir stehen nicht vor Rechenaufgaben"

"Wir stehen nicht vor Rechenaufgaben, aber wir wollen unsere Hausaufgaben erledigen. Das ist uns letztes Wochenende nicht gelungen, daran hatten und haben wir alle zu beißen", stellte der Schweizer Geschäftsführer Sport im Rahmen der Pressekonferenz vor dem Heimspiel am Sonntag klar.

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Für Bickel müsse die Chance genützt werden, auch wenn es Rapid nicht mehr selbst in der Hand hat.

"Das Ziel ist klar, da gibts nichts mehr zu sagen"

Kühbauer macht es noch kürzer: "Das Ziel ist klar und da gibts nicht mehr zu sagen." Auf Nachfrage lässt er sich dann aber doch mehr entlocken: "Als erstes müssen wir unsere Aufgabe erfüllen. Ich denke daher in keinster Weise an Austria Wien und die anderen Mannschaften. Natürlich könnte uns die Austria helfen, aber zuerst müssen wir unsere Arbeit erledigen."

Die Niederlage in Mattersburg liegt allen noch schwer im Magen. Denn mit einem Sieg im Burgenland hätte man die Chancen auf die Top 6 massiv steigern könnten. Deshalb trauert auch Thomas Murg der Chance nach: "Wir hätten es in der eigenen Hand haben können, aber nach Sonntag sind wir auf Schützenhilfe angewiesen. Wir werden voll angreifen und auf Sieg spielen."

So könnte es Rapid noch schaffen

Rapid erreicht einen Platz in der Meister-Runde...

- Bei einem Sieg, wenn Sturm Graz gegen Austria verliert.

- Bei einem Sieg mit fünf Toren Differenz, wenn Sturm Graz gegen Austria Remis spielt.

- Bei einem Sieg, wenn der WAC gegen die Admira verliert und man die vier Tore schlechtere Tordifferenz ausmerzen kann.

Die Hütteldorfer müssen auf Schützenhilfe hoffen - ausgerechnet Erzrivale Austria Wien soll helfen. Doch auch die Admira könnte den SCR in die Meister-Runde befördern. Mit dem TSV Hartberg hat sich der SCR in der laufenden Saison schon zwei Mal duelliert: In der Bundesliga setzte es auswärts eine peinliche 0:3-Pleite, im Cup wurde ein 5:2-Heimsieg eingefahren.

Textquelle: © LAOLA1.at

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