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Rapid plant eigenes Trainingszentrum

Rapids Suche nach eigenem Trainingszentrum gestaltet sich schwierig. Drei Optionen zur Wahl:

Rapid plant eigenes Trainingszentrum

Rapid-Präsident Krammer und Geschäftsführer Christoph Peschek kündigen bei der Ordentlichen Hauptversammlung neue Zukunftsprojekte der Hütteldorfer an. Unter anderem will der Rekordmeister ein eigenes Trainingszentrum bauen oder die derzeit genutzten Einrichtungen rund um das Ernst-Happel-Stadion pachten.

"Unser Ziel ist es, in die Top 50 Europas vorzustoßen, Titel zu gewinnen und den Wettbewerb der besten nationalen Talente möglichst zu gewinnen. Hierzu benötigt es eine optimale Infrastruktur", begründet Peschek.

"Drei Möglichkeiten sind gegeben: Die Pacht des gesamten Trainingszentrums beim Ernst-Happel-Stadion, ein Neubau irgendwo in Wien oder außerhalb Wiens", erklärt Peschek. "Nachdem wir hier sehr verwurzelt sind, würden wir Letzteres nur ungern machen. Insofern haben die ersten zwei Varianten für uns Priorität."

Kein geeigneter Ort gefunden

Nach Gesprächen mit der Stadt Wien konnte aber bisher kein geeigneter Ort für einen mögichen Neubau eines Trainingszentrums, der über mindestens acht Plätze verfügen soll, gefunden werden.

Rapid favorisiert daher die Pacht der bereits jetzt genutzten Anlagen rund um das Ernst-Happel-Stadion. Seit Jänner sei man diesbezüglich in Gesprächen mit der Stadt.

"Wir sind dabei, das 'Trainingszentrum Neu' zu entwickeln, das heißt, die elf Plätze dort zu pachten und selbst zu bewirtschaften. Es gibt bereits eine sehr gute Infrastruktur, die bei einer entsprechenden Weiterentwicklung ein sehr gutes Trainingszentrum sein könnte", sagt Peschek.

Voraussetzung ist allerdings, dass alle Beteiligten wie etwa der ÖFB, der die Einrichtugen ebenfalls nutzt, ihr Einverständnis geben. Rapid will die Gespräche jedenfalls fortsetzen und hofft auf eine baldige Entscheidung.

VIDEO! Das sind Rapids Pläne für das neue Trainingszentrum:


Nachwuchsoffensive angekündigt

Neben dem Ausbau der Infrastruktur soll es sportlich eine stärkere Fokussierung auf die Nachwuchsarbeit geben. Man wolle in den nächsten Jahren zur ersten Adresse für heimische Talente, aber auch junge Spieler aus den östlichen Nachbarländern wie Ungarn, Tschechien, Slowakei und Slowenien werden.

"Wir konzentrieren uns jetzt auf Zielmärkte, mit denen wir als Österreicher historisch verbunden sind und wo österreichische Unternehmen ihren Investitionsschwerpunkt haben", führt Krammer aus.

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