Rapid-Fans setzen sich gegen Strafen zur Wehr

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Die Diskussionen über die Vorfälle beim Wiener Derby vor zwei Wochen und die daraus folgenden Konsequenzen nehmen kein Ende.

Nun meldet sich die "Rechtshilfe Rapid" zu Wort und lehnt dabei Kollektivstrafen gegen Rapid-Fans ebenso entschieden ab wie die angekündigten Regressforderungen seitens des SK Rapid.

"Wir werden uns jedenfalls mit allen uns zur Verfügung stehenden rechtlichen Mitteln dagegen wehren, dass durch Regressforderungen des eigenen Vereins Existenzen von Menschen zerstört werden", heißt es in einer Aussendung der "Solidargemeinschaft von Fans für Fans des SK Rapid Wien".

Geld aus Sicherheitstopf zurückholen

Kritisiert wird unter anderem, dass die an den Sicherheitstopf der Bundesliga abgeführten und somit zweckgebundenen Geldstrafen intransparent verteilt werden.

"Anstatt die Verbandsstrafen von Fans zurückzufordern, sollte der SK Rapid daher vielmehr danach trachten, sich das Geld aus dem sogenannten Sicherheitstopf zurückzuholen", fordert die "Rechtshilfe Rapid".

Weiters: "Während es die Strafhöhen stets in die Medien schaffen, hüllt man über die daraus wieder verteilten Gelder den Mantel des Schweigens. Die Rechtshilfe Rapid ist sich nach intensiver rechtlicher Auseinandersetzung mit dem Thema Regress von Verbandsstrafen sicher: Eine Überwälzung von Verbandstrafen an einzelne Fans ist aus juristischer Sicht nicht möglich."

Keine Sippenhaft durch Sektorsperre

Ebenso entschieden lehnt man die Kollektivbestrafung durch die verhängte Sektorsperre ab, da dies eine Strafe sei, die sich gegen unbeteiligte Fans richtet: "Tausende Rapid-Abonnenten sollen ausgesperrt werden. Es heißt neuerlich 'Mitgehangen, mitgefangen' – und das für über 10.000 Menschen, die sich nichts zu Schulden kommen ließen."

Auch beim DFB habe man mittlerweile eingesehen, dass eine derartige Sippenhaft "in einer demokratischen Gesellschaft nichts verloren" habe.

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Textquelle: © LAOLA1.at

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