"Arbeitspensum hat um 50 Prozent abgenommen"

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Beim SK Rapid herrscht vor dem großen Showdown gegen Tabellenführer Red Bull Salzburg (So., LIVE ab 16:30 Uhr im LAOLA1-Ticker) entspannte Stimmung.

Kein Wunder, läuft doch aktuell bei den Grün-Weißen nicht nur sportlich alles nach Wunsch.

Seit zehn Liga-Spielen ist man ungeschlagen. Zudem wurden mit den Vertragsverlängerungen von Phillipp Schobesberger und Stephan Auer zwei wichtige Personalien unter der Woche geklärt.

Das freut in erster Linie Sportchef Fredy Bickel: "Mein Arbeitspensum hat um 50 Prozent abgenommen, weil kein Journalist mehr angerufen und gefragt hat, wie es mit Schobi weitergeht. Dafür danke ich ihm", scherzt der Schweizer bei der Pressekonferenz am Freitag.

Dem 52-Jährigen ist es nach langen Verhandlungen gelungen, den 23-jährigen Flügelflitzer mit einem neuen Arbeitspapier bis 2022 auszustatten.

Laut „Kurier“ soll darin für 2018 keine Ausstiegsklausel verankert sein, erst ab Jänner 2019 dürfte der Blondschopf für eine festgeschriebene Summe wechseln.

Lob für Auer und Schobesberger

„Schobi“ selbst meint zu seiner Unterschrift: „Ich glaube, dass mir keiner böse sein wird, dass es etwas länger gedauert hat. Es war doch eine sehr wichtige Entscheidung für meine Zukunft. Deshalb habe ich mich nicht stressen lassen und auch die richtige Entscheidung getroffen.“

SCR-Trainer Goran Djuricin glaubt, dass bei „beiden nun die Köpfe vollkommen frei sind. Und das könnte sie beflügeln.“

Mit Lob spart der 43-Jährige nicht. Auer bezeichnete der Wiener erst vor kurzem „als einen der unterschätztesten Spieler in unserer Mannschaft“ und über Schobesberger sagt er: „Er ist ein Topspieler. Wenn er jetzt auch noch in der Defensive so arbeitet wie in der Offensive, wäre Rapid ganz oben und er wohl nicht zu halten.“


"Dann wird es schwer, ihn zuhalten"

Und da man sich in Tagen wie diesen in Hütteldorf ganz lieb hat, wird auch die Arbeit des Chefcoachs gewürdigt.

„Es ist unheimlich, wie er sich von Tag zu Tag gesteigert hat. Gogo hat sich stets hinterfragt und nach Unterstützung gesucht. Ich habe großen Respekt vor ihm. Er hat nicht nur die Mannschaft sondern auch sich Woche für Woche einen Schritt weitergebracht. Wenn er so weitermacht, wird es schwer, ihn zu halten“, streut Bickel seinem Trainer Rosen.

Letzter SCR-Heimsieg gegen RBS im April 2014

Die gute Stimmung im Verein soll sich nun auch gegen die „Bullen“ auszahlen. Der erste Heimsieg seit dem 26. April 2014 wird anvisiert.

„Salzburg hat einen Lauf, die Auftritte gegen Sturm und gegen Guimaraes waren stark, doch wir haben auch einen Lauf und genug Selbstvertrauen. Wir wollen RBS richtig wehtun und sie fordern. Wir werden auf Sieg spielen“, gibt Djuricin die Marschroute vor.

So wie zuletzt erwartet der SCR-Coach auch diesmal eine knappe Partie. „Das verlorene Cupfinale war eng und in Salzburg haben wir in Unterzahl erst in der Nachspielzeit den Ausgleich kassiert. Am Sonntag gilt es noch zwei, drei Prozent mehr rauszuholen.“

Djuricin kennt die Stärken des Gegners: „Die liegen vor allem in der Offensive. Sie pressen hoch und gut.“

Um den erhofften Sieg einzufahren, „müssen wir fleißig sein. So wie wir nach vorne arbeiten, müssen wir das auch nach hinten tun. Es gilt, die Zweikämpfe konsequent zu bestreiten. Aber wir wollen natürlich auch Fußballspielen. Wir werden zu Beginn nicht zu viel riskieren, aber die Fans sollen sehen, dass wir etwas erreichen wollen.“

Deshalb sagt Schobesberger abschließend: „Wenn wir zuhause das Spitzenspiel nicht gewinnen wollen, hätten wir die falsche Einstellung.“

Textquelle: © LAOLA1.at

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