Unmut und Buhrufe für Krammer, Bickel und Team

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Die aktuelle Krise des SK Rapid hat wie erwartet auch Auswirkungen auf die Ordentliche Hauptversammlung am Montagabend.

Während Trainer Didi Kühbauer und die 92-jährige Klublegende Alfred Körner mit Standing Ovations begrüßt werden, ist die Stimmung bei Präsident Michael Krammers Rückzugserklärung für 2019 und Wirtschafts-Geschäftsführer Christoph Peschek verhalten.

Mehr Unmut gibt es im Anschluss beim Vortrag von Sportchef Fredy Bickel sowie bei der anschließenden Fragerunde, wo Krammer mit Buhrufen bedacht und die Mannschaft kritisiert wird.

Krammer erntet Buhrufe

Noch mehr in den Mittelpunkt rückt Präsident Krammer, dem von einem erbosten Mitglied vorgeworfen wird, nicht auf zahlreiche Mails geantwortet zu haben.

Bevor dieser verspricht, nach der Veranstaltung mit ihm ein Vieraugengespräch zu führen, erntet er jedoch noch Buhrufe.

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Aufgrund der Namensähnlichkeit des Redners mit Austrias AG-Vorstand Markus Kraetschmer scherzt Krammer: "Vielleicht lag es am Namen, dass ich die Mails nicht beantwortet habe."

Neben den Buhrufen sieht der Fragensteller diese Reaktion als "bodenlose Frechheit" an.

Keine Stellungnahme eines Team-Mitglieds sorgt für Kritik

Als die Mannschaft nach den offiziellen Vorträgen der Vereinsverantwortlichen das Event im Allianz Stadion verlässt, äußert ein Fan seinen Ärger darüber.

Zustimmung erhält er aus dem Publikum. Kritisiert wird vor allem, dass es keine Stellungnahme eines Mannschaftsmitglieds gab, sowie der vorzeitige Abschied und dass bei allen finanziellen Ergebnissen und Berichten der sportliche Teil vernachlässigt wurde.

Bickel rechtfertigt, dass dies mit der Mannschaft in Hinblick auf die kommenden schwierigen Aufgaben abgesprochen sei. "Wir haben unglaublich wichtige Spiele vor uns."

Bickel mit Aufruf

Überhaupt werden die Vorträge des Geschäftsführers Sport immer wieder mit Raunen garniert, seine Erläuterungen zu Transferplanungen, Fehlern etc. werden von den zahlreich anwesenden Mitgliedern nicht gerne gehört.

Auch das Freizeit-Verhalten einzelner Spieler wird von einem Fan thematisiert. Er meint, dass sein Sohn regelmäßig Spieler in diversen Nachtlokalen "nicht nur Wasser trinkend" trifft und ob es dafür Maßnahmen gibt.

Bickel meint: "Wir haben einen Strafen- und Verhaltenskatalog und überprüfen das auch ständig." Zuletzt bekam man jedoch zwei Hinweise, die sich jedoch als etwas anderes herausstellten.

Trotzdem startet der Sportchef einen Aufruf, da er es selbst so sieht, dass Spieler wenige Tage vor einem wichtigen Spiel nicht mehr im Nachtleben anzutreffen sein sollten. "Wenn jemand irgendwen sieht, kann er sich gerne bei uns melden."

Textquelle: © LAOLA1.at

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