Rapid-"Trikotgate": Das blüht Aliou Badji

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Der SK Rapid konnte doch in vielerlei Hinsicht zufrieden die Winterpause hinter sich bringen.

Trotz Ups and Downs war im Herbst eine Entwicklung zu erkennen, der Blick geht weiter nach oben. "Das Ziel ist es so weiterzumachen, um Salzburg und dem LASK näher zu kommen", kündigt Trainer Didi Kühbauer an.

Große Transfer-Überraschungen sind vorerst auch nicht abzusehen. Ein negatives Ereignis sorgte während der Feiertage jedoch für Aufregung, nämlich das "Trikotgate" um Aliou Badji, der im Urlaub im RB-Salzburg-Trikot posierte.

Wie gehen Sportdirektor Zoran Barisic, Stefan Schwab und Kühbauer damit um? Der Kapitän hat eine klare Meinung dazu: "Man muss ihm auch die Chance geben, sich zu erklären. Schauen wir mal, was er dazu zu sagen hat. Aber Zoran Barisic hat es richtig angesprochen, das ist nicht in Ordnung. Man sollte auf keinen Fall von Mannschaften, gegen die man wöchentlich oder jedes Jahr spielt und doch eine gewisse Rivalität und Konkurrenz da ist, die T-Shirts tragen."

"Er wird sicher das eine oder andere hören, weil das nicht korrekt war"

Vom sportlichen Leiter wurde ohnehin bereits nach dem Vorfall eine Aussprache angekündigt, der Spieler wird zum Rapport gerufen und sich für seine via Social Media verbreitete Aktion rechtfertigen müssen.

Chefbetreuer Kühbauer sieht es ähnlich und stellt klar: "Es ist eh schon viel gesagt worden. Natürlich wird das mit ihm auch besprochen werden. Er wird sicher das eine oder andere hören, weil das nicht korrekt war. Aber dann ist das auch schon wieder erledigt."

Das alles soll jedoch hinter verschlossenen Türen und nicht in der Öffentlichkeit erfolgen. "Das ist natürlich sehr unglücklich gewesen", betont auch Barisic, will aber nicht polemisch werden oder eine Diskussion in großer Runde anzetteln.

Keine groben Sanktionen für Badji?

Der 22-jährige Senegalese wird jedoch die Chance bekommen, zu erklären, warum er sich das Trikot des Liga-Konkurrenten übergestreift hat - noch dazu in seiner Situation, wo es sportlich zuletzt nicht nach Wunsch lief.

In 16 großteils nur kurzen Einsätzen kam der Stürmer auf lediglich drei Bundesliga-Treffer im Herbst.

Zum ersten Training auf dem grünen Rasen trabte er ohne Kommentar, allerdings mit den Trinkflaschen im Schlepptau - möglicherweise bereits eine erste Sanktion.

"Wir werden das ganz in Ruhe intern regeln und abhandeln. Alles andere ist kein feiner und guter Stil", meint Barisic abschließend dazu.

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