Bickel sprach Klartext in der Kabine

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Rapid-Sportchef Fredy Bickel sprach Tacheles.

"Ich hatte am Montag ein sehr ernstes Gespräch mit den Spielern und Trainern", erzählt der Schweizer im "Kurier".

"Ich will den Teufel nicht an die Wand malen, aber unsere Lage musste bewusst gemacht werden. Dieses Bewusstsein für den Abstiegskampf war noch nicht bei allen voll da."

Zu Goran Djuricins Vermeidung des A-Worts sagt Bickel: "Sein Ansatz war okay. Er wollte eine verunsicherte Mannschaft öffentlich nicht noch mehr unter Druck setzen."

Zusatz: "Aber jetzt gilt für alle: Den möglichen Abstieg müssen wir klar ansprechen."

"Nicht so große Probleme erwartet"

Bickel, der die seiner Meinung nach "intelligenteste Mannschaft" in seiner Karriere erlebt, gibt zu: "Mit GC, Zürich und YB war ich in ähnlich schwierigen Situationen. Ich hatte in Wien nicht ganz so große Probleme erwartet. Ich fühle mich jetzt aber auch in der Pflicht gegenüber Rapid."

Rapid hat fünf Spieltage vor Schluss nur sechs Punkte Vorsprung auf Schlusslicht Ried, am Samstag gastiert der WAC (nur ein Punkt in drei Duellen) im Allianz Stadion.

Bickel: "Wenn wir aus dieser Situation herauskommen, werden wir gestärkt herauskommen."



Textquelle: © LAOLA1.at

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