Die offene Zukunft des jungen Routiniers

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Kaum ein anderer Spieler in der österreichischen Bundesliga ist mit 24 Jahren schon so routiniert wie Patrick Farkas.

Sieben Jahre ist es mittlerweile her, dass Franz Lederer dem damals 17-Jährigen zu seinem Debüt in der höchsten Spielklasse verholfen hat. Mittlerweile hat der Burgenländer 245 Pflichtspiele für den SV Mattersburg bestritten. In diversen ÖFB-Nachwuchsauswahlen war er über 50 Mal im Einsatz.

Im Sommer läuft der Vertrag des SVM-Kapitäns aus. Was bringt die Zukunft?


„Ich muss jetzt erst mal eine gute Rückrunde spielen“, steigt Farkas im Gespräch mit LAOLA1 auf die Bremse.

Aktuell liegen die Burgenländer mit vier Punkten Rückstand auf das rettende Ufer auf dem letzten Platz der Tabelle. Darüberhinaus kam im neuen Jahr mit Gerald Baumgartner statt Ivica Vastic ein neuer Trainer. Da will sich der 24-Jährige keine großen Gedanken über die Zukunft machen, lebt in der fußballerischen Gegenwart.

Entwicklungsgfähiger Allrounder

„Wie es weitergeht, wird sich wohl erst im Sommer entschieden. Mein Fokus liegt voll und ganz auf dem SV Mattersburg. Ich bin schon lange hier und will den Klassenerhalt schaffen. Erst dann schauen wir, was die Zukunft bringt“, sagt er.

Der Oberwarter hat in dieser Saison schon Rechts- und Linksverteidiger sowie im rechten Mittelfeld gespielt. Ein entwicklungsfähiger Allrounder mit Erfahrung – nicht umsonst wurde in der Vergangenheit den beiden Wiener Großklubs Rapid und Austria Interesse nachgesagt.

Gut möglich auch, dass es das Ausland wird. Sein Berater Thomas Böhm ist vor allem in Deutschland gut vernetzt. Doch das ist Zukunftsmusik. Zunächst gilt es, die Klasse zu halten.

"Leider sind wir Druck gewohnt"

„Leider sind wir diesen Druck gewohnt, wir haben diese Situationen auch immer mit Bravour gemeistert. Ich glaube, die Mannschaft wird unter Gerald Baumgartner noch mehr reifen. Da kann etwas Gutes entstehen“, meint Farkas.

Wenn es nach ihm geht, wird es im Tabellenkeller noch richtig spannend: „Ich glaube schon, dass wir noch wen mitreinziehen können. Wichtig wird sein, in den zwei Heimspielen zu punkten, um Druck auf die Teams vor uns auszuüben. Dann ist einiges möglich. Von den vier, fünf Mannschaften vor uns sollte sich niemand sicher sein.“

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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