Neues Austria-Selbstbewusstsein für die Aufholjagd

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Rückrunden-Lust statt Weihnachts-Frust.

Mit dem 1:0-Sieg gegen Sturm Graz hat Austria Wien für ein versöhnliches Ende der verkorksten Bundesliga-Hinrunde gesorgt und somit im letztmöglichen Moment doch noch Selbstvertrauen im Hinblick auf das Frühjahr gesammelt.

"Das, was zum Schluss hängenbleibt, nimmt man immer mit in die Rückrunde. Es ist immer besser, wenn man das letzte Spiel vor einer Pause gewinnt. Vor allem wenn man in den letzten drei Monaten diese Ergebnisse erzielt hat, tut es doppelt gut. Das hilft uns für die Rückrunde", ist Trainer Thorsten Fink überzeugt.


Vorfreude auf Rückkehr der Verletzten

Aber noch würde den Deutschen der Vorbereitungsstart gar nicht interessieren, erst einmal hieße es, herunterzukommen. Aufzuarbeiten haben die Veilchen nach diesem ebenso intensiven wie schwierigen Herbst ohnehin einiges.

"In den letzten drei Monaten lief es nicht mehr, das wissen wir. Wir wissen aber auch warum - und das ist immer das Wichtigste, dass man weiß, warum es schlecht lief, damit man in der Rückrunde irgendetwas besser machen kann", betont Fink.

Auf die Frage, was sich im Hinblick auf das Frühjahr ändern müsse, lautet die Standardantwort: Die Verletzten müssen zurückkehren. In den letzten Wochen und Monaten zierten unter anderem Routiniers wie Alexander Grünwald, Florian Klein oder Heiko Westermann die Verletztenliste.

Winter-Personalien

"Wenn alle fit sind, haben wir einen sehr guten Kader", verdeutlicht Raphael Holzhauser, der in punkto Neuzugänge keine Forderungen stellt: "Ich bin nicht der Sportdirektor oder Trainer und kann das nicht sagen. Aber man kann sich natürlich mit einem neuen Spieler immer verbessern."

Dass der Kader in der Winter-Transferzeit aufgebessert wird, ist so gut wie fix. Ein Linksverteidiger und ein zentraler Mittelfeldspieler sollen Priorität haben, auch ein sofortiger Wechsel von Admira-Kicker Maximilian Sax steht im Raum.

Was Abgänge betrifft, ist Holzhauser selbst bekanntlich das heißeste Thema. Der Mittelfeld-Stratege hält sich jedoch weiterhin bedeckt: "Ich habe bis Sommer Vertrag und Stand jetzt werde ich so lange hier sein. Wenn es etwas Neues gibt, werdet ihr es sicher erfahren."

"Wir werden mindestens Vierter"

Der 24-Jährige ist bei einem Verbleib durchaus motiviert, die schwache Hinrunde der Austria vergessen zu machen: "Der Sieg gegen Sturm hat natürlich gut getan, das hat man auch gemerkt. Nach dem Urlaub werden wir angreifen und am Ende der Saison mindestens auf dem vierten Platz stehen."

Eine klare Kampfansage an die unmittelbare Konkurrenz. Gerade im Hinblick auf den Kampf um die Europacup-Ränge war der Erfolg gegen den Winterkönig Schadensbegrenzung. Der Rückstand auf den Lokalrivalen Rapid beträgt acht Punkte, jener auf die viertplatzierte Admira deren fünf. Der LASK rangiert einen Zähler vor den sechstplatzierten Wienern.

Die besten Bilder der 20. Bundesliga-Runde:

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Austria - Sturm 1:0 (0:0)

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St. Pölten - Rapid 0:5 (0:2)

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Mattersburg - WAC 5:1 (1:0)

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Salzburg - LASK 0:0

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Admira-Altach 3:1 (0:0)

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"Fünf Punkte sind natürlich auch noch ein Polster, das wir gut machen müssen, aber bei einer Niederlage wären es acht gewesen. Ich bin überzeugt, mit einer guten Vorbereitung und neuen Spielern, die dazu kommen werden, erreichen wir unser Ziel", meint Holzhauser.

Auch Felipe Pires ist überzeugt: "Ich kann mich erinnern, letzte Saison waren wir auch schon weit hinter Sturm Graz und Altach, am Ende waren wir Zweiter. Wir sind fünf Punkte hinter der Admira und acht Punkte hinter Rapid - das sind drei Spiele und drei Siege. Wir sind immer noch dabei!"

Pause dringend notwendig: "Ich war kaputt"

Mit einer durch Comeback-Spieler und neue Kräfte verstärkten Mannschaft soll die Aufholjagd in Angriff genommen werden. Denn nicht zuletzt durch die Doppelbelastung ging der angeschlagene Kader zuletzt bereits am Zahnfleisch.

"Ich bin müde, in den letzten zehn Minuten gegen Sturm war ich kaputt", gesteht Pires. Der Brasilianer bestritt 32 der 33 Pflichtspiele im Herbst.

Auch Holzhauser, der 30 Mal zum Einsatz kam, gibt zu: "Jeden dritten Tag ein Spiel war schon sehr anstrengend. Wir hatten nicht den Kader, wo wir groß hätten durchwechseln können. Deshalb freuen wir uns alle, dass wir die Akkus aufladen können."

Ähnlich sieht es Dominik Prokop, der ebenfalls 30 Mal zum Einsatz kam: "Ich habe lange nicht mehr so viel gespielt wie heuer. Darüber bin ich natürlich richtig froh, es hat Spaß gemacht. Aber ich kann persönlich für mich sagen, dass die Pause richtig nötig ist. Am Ende der Saison habe ich schon gemerkt, dass die Kraft ein bisschen ausgegangen ist."

Auch Fink wird es tendenziell freuen, wenn er im Frühjahr freiwillig mehr rotieren kann. Umso zufriedener war er mit dem Abschluss: "Wir haben mit einer jungen Abwehr zu Null gespielt. Michael Blauensteiner ist ja normal kein Innenverteidiger. Man hat zudem gesehen, dass Tarkan Serbest ein hervorragendes Spiel gemacht hat und Raphael Holzhauser ihn eigentlich schon braucht, um Bälle zu erkämpfen."

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Textquelle: © LAOLA1.at

Endgültiger Sturm-Abschied: Für Foda war es "schlimmer"

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