Austrias Wohlfahrt bestätigt Sax-Wechsel nicht

Austrias Wohlfahrt bestätigt Sax-Wechsel nicht Foto: © GEPA
 

Der von Admira-Generalmanager Amir Shapourzadeh als fix bezeichnete Wechsel von Maximilian Sax zur Wiener Austria stößt bei Sportdirektor Franz Wohlfahrt auf Unverständnis.

Laut "Krone" soll sich der 25-Jährige in dieser Woche mit den Veilchen geeinigt und einen Vertrag bis 2021 unterschrieben haben.

"Das kann man noch nicht sagen, das ist noch nicht sicher, weil wir nichts unterschrieben haben", dementiert Wohlfahrt bei "Sky", bestätigt aber: "Es gibt Gespräche, man weiß ja, dass wir den Spieler schon länger im Auge haben und auch mit ihm reden."

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Wohlfahrt hat andere Meinung als Shapourzadeh

Warum Shapourzadeh damit an die Öffentlichkeit ging, erschließt sich für Wohlfahrt nicht, auch wenn jetzt Aussage gegen Aussage steht.

"Sie können jetzt glauben, wem sie wollen. Wenn der Kollege von der Admira bei den Gesprächen dabei war, dann ist das okay. Aber dem war nicht so", versucht der Austria-Sportchef Klarheit zu schaffen.

Bei einem abendlichen Meeting mit Trainer Thorsten Fink und Vorstand Markus Kraetschmer wird Sax so wie die generelle Kaderplanung ein wichtiges Thema sein, bevor sich die Spieler und Mitarbeiter in den Urlaub verabschieden.

Ein linker Verteidiger soll wie ein zentraler Mittelfeldspieler Priorität haben. Österreichische Lösungen bei einem strapazierten Ausländerkontingent im Kader sind jedoch schwierig zu finden.

"Werden so wie immer alles machen, dass der Trainer zufrieden ist"

"Mit Österreichern gibt es auch Möglichkeiten, aber eher nur in Leihgeschäften. Wir haben eine Idee. Auch im Ausland sind wir unterwegs", schildert Wohlfahrt die Unternehmungen während der Bundesliga-Pause.

Mit einem Nachsatz, der nach der auch im LAOLA1-Interview durchgesickerten Kritik von Fink bezüglich Kader beruhigend wirken soll: "Wir werden so wie immer alles machen, dass der Trainer zufrieden ist."

Verzichtet Austria auf Österreicher-Topf?

Dafür könnte sogar auf die Einnahmen aus dem Österreicher-Topf verzichtet werden, wenn es die Umstände verlangen. Mit Ruan, Stronati und Westermann würden drei Legionäre in der Winterpause zurückkommen, dann hätte die Austria schon neun.

"Sie vergessen auch Florian Klein und Alexander Grünwald, die zurückkommen, das sind Österreicher. Wir werden auf alle Fälle wieder eine gute Mannschaft haben, ob mit mehr Ausländern werden wir sehen, wenn es soweit ist. Wir schauen, wer zurückkommt und wer gesund ist. Wenn mehr Nicht-Österreicher als Österreicher gesund werden, dann werden wir darüber reden."

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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