Neuer Name und Partner für Rapid-Trainingszentrum

Neuer Name und Partner für Rapid-Trainingszentrum
 

Der SK Rapid geht mit dem neuen Trainingszentrum im Wiener Prater zukunftsorientierte Wege.

Wie die Hütteldorfer auf einer Pressekonferenz im Allianz-Stadion bekanntgeben, wurde mit VARTA unter der Führung von Michael Tojner ein langjähriger Partner eingesetzt, um langfristige Finanzierungssicherheit für die Jugendförderung zu bieten.

Der bisherige Nachwuchs-Sponsor greift Rapid nun noch mehr unter die Arme als bisher, die Kooperation wird ausgebaut und der Batteriekonzern wird auch namentlich in die Bezeichnung des neuen Trainingszentrums aufgenommen. Die Partnerschaft wird auf zehn Jahre angesetzt. Über das finanzielle Volumen wird Stillschweigen bewahrt. Der Firmenname wird auch die Außendarstellung des Gebäudekomplexes im Prater schmücken.

Künftig setzt Rapid auf das "Körner Trainingszentrum powered by VARTA". Neben der Integration des Partners wird im Namen dem erfolgreichsten Brüderpaar der grün-weißen Geschichte, den "Körnerbuam" Alfred "Fredi" Körner und Robert Körner, die Ehre erwiesen.

VARTA war bisher unter anderem als Nachwuchssponsor und Ausrichter des VARTA-U15-Cups aktiv und fördert unter andem auch beim FC Bayern München den Nachwuchs. Für die kommende Auflage im September haben sich neben Bayern Top-Klubs wir Chelsea und Juventus Turin angekündigt.

"Das Trainingszentrum ist für die Zukunft des SK Rapid von großer Bedeutung", weiß Geschäftsführer Wirtschaft Christoph Peschek und glaubt an eine Vollinbetriebnahme aller Möglichkeiten des neuen Trainingszentrums bis Ende des Kalenderjahres.

Zehnjährige Partnerschaft für "Europa-League-Variante"

Bei der Umsetzung handelt es sich weiter um die "Europa-League-Variante" - Schritt für Schritt sollen weitere Möglichkeiten ausgelotet werden. Somit handelt es sich vorerst um die reduzierte Variante.

Präsident Martin Bruckner konkretisiert: "Das ist ein extremer Meilenstein für uns und freut uns als Verein, der die Geschichte so hoch leben lässt, dass unsere Werte und Traditionen an junge Rapidler weitergegeben werden können."

Sportchef Zoran Barisic streicht die zehnjährige Partnerschaft hervor, "das ist nicht selbstverstänbdlich, dafür bin ich sehr dankbar. Dass es Körner-Trainingszentrum heißt, erfüllt uns mit sehr viel Stolz, sie haben sehr viel für Rapid geleistet und der Name wird immer mit Rapid verbunden bleiben. Sie werden von oben runterschauen und aufpassen, dass wir vieles richtig machen."

Tojner: "Möchte langfristige Finanzierungs- und Planungssicherheit schaffen"

"Als Verein mit einer so lebendigen und einzigartigen Geschichte ist es uns ein Anliegen, diese nicht nur zu erzählen, sondern unsere Werte und Traditionen auch an junge Rapidlerinnen und Rapidler zu vermitteln. Alfred und Robert Körner gelten zurecht als Rapid-Legenden, die viel für unseren Verein geleistet haben. Deshalb war es für uns naheliegend, unser neues SK Rapid Trainingszentrum nach diesen beiden großen Vereinsikonen zu benennen", so SCR-Präsident Bruckner.

Peschek ergänzt: "Das neue SK Rapid Trainingszentrum ist nach dem Jahrhundertprojekt Stadionbau nun unser großes Infrastrukturprojekt, das als solches einen echten Meilenstein in der Vereinsgeschichte markiert. Unweit des Ernst-Happel-Stadions entsteht eine topmoderne Trainingsinfrastruktur, die unsere mittel- und langfristige sportliche Wettbewerbsfähigkeit sicherstellen wird. Wir sind froh und stolz, dass wir nun mit der VARTA AG auch einen starken Partner für die Umsetzung unserer Pläne gewinnen konnten, der unsere Visionen teilt und dem unser Nachwuchs als wichtiger Antrieb ein Herzensanliegen ist. Nicht zuletzt möchte ich mich bei den Söhnen von Alfred Körner herzlich für ihre Unterstützung unserer Idee zur Namensgebung in Gedenken an die beiden großen Rapid-Ikonen ´Körner I´ und ´Körner II´ bedanken."

Für Michael Tojner, Aufsichtsratsvorsitzender und Mehrheitseigentümer der VARTA AG, ist die Partnerschaft des Batterie-Pioniers mit dem Traditionsverein SK Rapid nicht nur eine gelungene Kooperation von Sport und Wirtschaft sondern auch ein sehr persönliches Projekt: "Rapid ist meine große sportliche Leidenschaft und die Jugendförderung Teil meiner Verantwortung kommenden Generationen gegenüber. Ich möchte für den Verein langfristige Finanzierungs- und Planungssicherheit zu schaffen – deshalb ist die Kooperation auf mindestens 10 Jahre vereinbart. Ich freue mich auf den Vollbetrieb des Trainingszentrums, viele neue Fußball-Talente und sportliche Erfolge des SK Rapid."

Sportdirektor Barisic meint dazu: "Das neue Trainingszentrum wird für unsere Spieler ab der U15 alle Stückerl spielen und so eine enorme qualitative Verbesserung für unseren Trainingsbetrieb bedeuten. Unsere Profis nutzen das Areal bereits seit einiger Zeit, ab Herbst diesen Jahres sollen das Funktionsgebäude dann fertig umgebaut sein und die Bauarbeiten im Außenbereich starten."

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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