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NEWS
Schwere Verletzung bei Georg Teigl
Patrick Pentz hielt zwei Elfmeter von Michael Liendl, Alexander Grünwald meldete sich mit einem Traumtor zurück, die Austria feierte den dritten zu-Null-Sieg in Serie - all diese Dinge rückten beim 1:0-Erfolg der Veilchen gegen den WAC schlagartig in den Hintergrund.
Die Verletzung von Georg Teigl in der Schlussphase der Partie überschattete alles. WAC-Kicker Nikolas Veratschnig erwischte den FAK-Profi unabsichtlich mit dem Knie am Kopf, Teigl blieb regungslos am Boden liegen.
Luka Lochoshvili und Christopher Wernitznig reagierten blitzschnell, leisteten sofort Erste Hilfe (Alle Hintergründe >>>). Der georgische Verteidiger wurde zum Held des Abends, beförderte Teigls verschluckte Zunge zurück in den Mundraum und machte damit die Atemwege wieder frei. "Im Fußball geht es um Respekt und Fairplay. Jeder hätte das getan", sagt Lochoshvili.
Sein Trainer Robin Dutt erzählt: "Man weiß ja aus Erzählungen, wie das ist, wenn du da mit dem Finger reinlangst. Eigentlich müsstest du ja was dazwischenstecken. Er hat ihm tief in den Finger gebissen, aber er hat die Hand so lange drinnengelassen, bis er die Zunge gehabt hat und wieder rausgeholt hat."
Die heftige Diagnose
Teigl verließ den Rasen gestützt, aber bei Bewusstsein und auf den eigenen Beinen. Die Diagnose, die am Montagvormittag offiziell von der Austria ausgeschickt wurde, ist allerdings nichts für schwache Nerven.
Der 31-jährige Routinier zog sich eine Schädelfraktur, einen Jochbogenbruch und einen Kieferbruch zu und muss derzeit weiterhin im Wiener AKH behandelt werden. Nach Auskunft von Mannschaftsarzt Dr. Marcus Hofbauer sind die Verletzungen zum Glück nicht lebensbedrohend und es gehe dem 31-jährigen den Umständen entsprechend gut. Eine Operation ist aus aktueller Sicht nicht notwendig.
Nicht zu kurz kommen lassen wollen die Veilchen die Danksagungen in Richtung Gegner: "Großer Dank gilt einmal mehr den WAC-Spielern Luka Lochoshvili und Christopher Wernitznig, die die Situation sofort erkannt und Erste Hilfe geleistet haben!"