Deshalb läuft‘s bei Sturm Graz wieder

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Sturm Graz ist zurück an der Tabellenspitze – mit einem 3:0 gegen die Wiener Austria in äußerst souveräner Manier.

Speziell die Art und Weise, wie die "Blackies" die zuvor acht Runden ungeschlagenen Austrianer dominierten, war eine Kampfansage in Richtung RB Salzburg.

"Wir waren von der ersten Sekunde an die bessere Mannschaft. Das 3:0 ist mehr als verdient. Wir hätten sogar noch höher gewinnen können", strahlte Doppel-Torschütze Deni Alar bei "Sky".

Trainer Franco Foda ging etwas tiefer ins Detail: "Wir haben den Gegner gut attackiert, hatten Balleroberungen und konnten gut nach vorne spielen. Die Mannschaft war in der Mittelfeldzone extrem aggressiv und hat dem Gegner kaum Raum gelassen. Wir haben sie auch beim Abstoß immer wieder zugestellt, damit der Tormann den Ball auf die Flanken bringt, denn da wollten wir attackieren", berichtete der Deutsche.


Foda nennt Schlüssel zum Erfolg

Die Schlüssel zum Erfolg waren für den 51-Jährigen die starke Verteidigung und die geschlossene Mannschaftsleistung.

"In solchen Spielen musst du gut verteidigen. Alt und jung haben heute in der Abwehr sehr gut funktioniert. Das war die Basis. Wir sind auch nur dann gut, wenn wir als Kollektiv auftreten. Wenn der eine bereit ist, für den anderen mitzuarbeiten, wenn wir alle zusammen gegen den Ball arbeiten und wenn wir alle nach vorne spielen. Wenn wir das nicht machen, können wir gegen jede Mannschaft der Liga verlieren", analysierte Foda.

Potzmanns neue Rolle

Gegen die Wiener funktionierte an diesem Tag alles beim Tabellenführer. Hinten wurde gestaffelt verteidigt, nach Balleroberung ging die Post ab.

Das meinte auch Marvin Potzmann. "Wir haben als Mannschaft überragend gespielt. Es hat alles super funktioniert. Es war ein super Spiel von uns. Heute können wir uns nicht viel vorwerfen lassen", erklärte der Burgenländer, der von Foda in einer neuer Rolle eingesetzt wurde.

"Potzmann hatte heute eine andere Aufgabe, er hat als Achter gespielt und sollte über die rechte Seite eine Überzahl-Situation herstellen. Wenn Koch und Huspek über die Seiten nach vorne gespielt haben, sollte er die Absicherung sein."

Und der 23-Jährige löste die Vorgaben seines Trainers mit Bravour und bekam dafür Lob. "Marvin ist ein intelligenter Spieler. Es ist wichtig für einen Trainer, wenn man Spieler hat, die mehrere Positionen ausüben können und dann auch noch die taktischen Vorgaben sehr gut umsetzen können."

Kampfansage bleibt aus

Richtig umgesetzt haben die Grazer die Erkenntnisse aus den zwei Niederlage im September gegen LASK (1:2) und Admira (1:2).

Das 3:0 gegen die Austria war für Sturm das dritte Spiel en suite ohne Gegentreffer. "Wir haben auch bei den Niederlagen gut gespielt, aber derzeit spielen wir sehr konzentriert, teilweise sogar euphorisch. Wenn wir angreifen, haben wir immer eine gute Restverteidigung", freut sich Foda.

Eine ausgesprochene Kampfansage an die Salzburger in puncto Meistertitel bleibt abschließend aber aus: "Wenn man Fußballer ist, hat man natürlich immer Ziele. Aber wir sind nicht der FC Bayern München, der von 36 Spielen 30 gewinnt. Vielleicht kann es Salzburg."

Textquelle: © LAOLA1.at

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