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Murray lässt WSG jubeln: "War ein verrückter Winkel"
Die Tiroler gewinnen das zweite Spiel en suite. Zum Matchwinner gegen die Austria wird ein Neuzugang.
Nach dem überzeugenden Auswärtssieg gegen den SC Austria Lustenau entscheidet die WSG Tirol auch das zweite Spiel in der Ferne binnen weniger Tage für sich. Beim FK Austria Wien feiern die Tiroler einen knappen 1:0-Sieg.
Mit seinem Premierentor für die WSG Tirol avancierte Drew Murray zum Matchwinner für das Team von Philipp Semlic.
"Ich habe mein ganzes Leben dafür gearbeitet. Nach Europa zu kommen und ein Tor zu erzielen, bedeutet mir sehr viel", zeigt sich der 20-jährige US-Amerikaner nach Spielende im "Sky"-Interview überglücklich.
Nach einem Kopfball von Marco Boras schaltete der Defensivspieler am schnellsten und bugsierte den Ball über die Linie. "Das war ein verrückter Winkel. Es ist sehr speziell", meinte der 20-Jährige bei genauerer Betrachtung.
Semlic: "Das war viel Arbeit"
Auch Trainer Philipp Semlic fand nach Spielende lobende Worte für seine Mannschaft.
"Wir haben schon gewusst, dass wir sehr konsequent sein müssen, einerseits in der Defensive mit einer gewissen Aggressivität, um die Tiefenläufe der Austria-Stürmer permanent zu kontrollieren. Das war viel Arbeit. Aber dann darfst du nicht nur dieses Element hineinbringen, sondern dann ist es wichtig, im Ballbesitz Ruhephasen zu haben, den Gegner müde zu spielen und dann die Räume zu nutzen. Das hat meine Mannschaft sehr gut heute gemacht", so der 43-Jährige gegenüber "Sky".
Besonders defensiv hat sich die WSG Tirol klar gesteigert. Die Weiterentwicklung in diesem Bereich führt Semlic auf den Ehrgeiz der Spieler zurück: "Es geht immer darum, die Jungs auf ein nächstes Level zu heben, ihnen zu zeigen, was es braucht, um erfolgreich zu sein. Es stehen die Spieler am Platz, es ist ein Player's Game. Die Jungs probieren das umzusetzen, was wir mit den Burschen erarbeiten und das gelingt immer besser."
Auch ein paar vertragslose Spieler sind eine Option
Dennoch betonte der 43-Jährige, dass es sich um eine "neue Mannschaft" handle, die sich noch in einem Findungsprozess befindet. Mit Matthäus Taferner hat man in dieser Woche einen Heimkehrer begrüßen dürfen. Der 25-Jährige kam gegen den FK Austria Wien auch direkt zum Einsatz.
Ob die WSG Tirol noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv wird, ließ Semlic offen. "Wir bleiben jetzt im Osten Österreichs. Das heißt, es wird morgen noch ein intensiver Tag für uns, um am Transfermarkt vielleicht noch was machen zu können. Aber es gibt ja auch Spieler, die vertragslos sind. Da sind schon noch ein paar dabei, wo ich sage: Das könnte noch spannend sein", so die Worte des 43-Jährigen.
Ex-Kapitän Valentino Müller ist aber keine Option, wie Semlic gegenüber "Sky" auf Nachfrage noch einmal klarstellte.