Meister Salzburg geht jetzt auf Rekord los

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Österreichs Neo-Meister Red Bull Salzburg hat eine erfolgreiche Woche hinter sich. Sicherten sich die "Bullen" am 1. Mai gegen den SK Rapid zuerst den Cup-Titel, holte man vier Tage darauf auch den Meistertitel in der Bundesliga. Dazu darf sich die Erfolgs-Mannschaft aller Vorraussicht nach auch in Kürze über einen Fixplatz in der Champions-League-Gruppenphase 2019/20 freuen.

Nicht unverständlich also, dass die Anspannung bei den Salzburgern nun etwas verflogen ist: "Die Jungs hatten etwas länger frei. Die Anspannung ist etwas abgefallen", erklärt Marco Rose auf der abschließenden Pressekonferenz gegen den LASK (Sonntag, ab 17 Uhr im LIVE-Ticker). Dennoch zählt für Rose und Co. gegen den schärfsten Verfolger nur eines: "Wir wollen das Spiel gewinnen".

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"Ich bin sehr froh und sehr glücklich darüber, dass wir diese ausgegebenen Ziele erreicht haben, weil auch sehr viel harte Arbeit dahinter steckt. Das heißt, dass egal was passiert, wir uns diese Titel nicht mehr nehmen lassen können", erklärte Rose.

Salzburg kann für nächste Premiere sorgen

Nichtsdestotrotz versprach der Deutsche vollen Fokus gegen den Vizemeister. "Wir wollen diese Saison gut zu Ende bringen", sagte Rose, der nach der Saison zu Mönchengladbach wechselt. Der Erfolgscoach könnte Salzburg als erster Trainer überhaupt ohne einzige Heimniederlage verlassen, sollten die beiden ausstehenden Partien in Wals-Siezenheim ebenfalls gewonnen werden.

"Auf persönliche Rekorde gebe ich relativ wenig. Aber es ist natürlich außergewöhnlich, wenn man so eine Serie hat. Dabei würden wir es den Jungs leichter machen, wenn sie in der nächsten Saison nicht dauernd danach gefragt werden", erklärte Rose schmunzelnd. "Aber wir werden auch sicher nicht absichtlich versuchen, diesen Rekord in irgendeiner Weise zu killen."

Auch Andre Ramalho freute sich auf die Partie gegen den LASK. "Wir wollen unbedingt noch einmal aufzeigen und Spaß am Spiel haben", betonte der Brasilianer. Außerdem gehe es darum, würdig Abschied zu feiern. "Es soll eine schöne Verabschiedung werden für unseren Trainer und Spieler, die weggehen." Erstmals werden die "Bullen" in neuen Trikots mit dem Stern für den zehnten Titel über dem Salzburg-Logo auflaufen. Ramalho: "Das haben wir verdient. Es ist auf jeden Fall eine coole Sache."

CL-Gruppenphase winkt, LASK motiviert

Schon eine Stunde vor dem Anpfiff in Salzburg um 17.00 Uhr beginnt in London eine für Salzburg entscheidende Partie. Champions-League-Finalist Tottenham trifft in der englischen Premier League nämlich auf Everton und würde mit einem Sieg auch die Qualifikation für die kommende Saison in der Fußball-Königsklasse sicherstellen. Damit hätte auch Salzburg das Ticket für die Champions-League-Gruppenphase im Herbst sicher. "Klar, das ist wichtig für uns für die nächste Saison. Aber an erster Stelle steht immer unser Spiel", versprach Ramalho.

Salzburg ist in den bisher drei Spielen in dieser Saison gegen den LASK noch unbesiegt. Allerdings sind die Linzer bis dato die einzige Mannschaft, die den Salzburgern in einem Match drei Treffer eingeschenkt hat. Am 28. Oktober gab es in der Red Bull Arena ein 3:3. "Das wird sicher ein sehr schwieriges Spiel, zumal in Salzburg schon zwei Jahre lang kein Gegner mehr gewinnen konnte", sagte Abwehrspieler Christian Ramsebner. "Wir spielen eine überragende Saison, was uns aber noch fehlt, ist ein Sieg gegen Salzburg. Das möchten wir noch schaffen."

Textquelle: © LAOLA1.at

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