Matic-Transfer war für Sturm "alternativlos"

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Sportlich mag der plötzliche Abgang von Uros Matic ein schwerer Schlag für den SK Sturm sein, aus wirtschaftlicher Sicht hingegen rühmen sich die Grazer damit, einen Jackpot gelandet zu haben.

"Uros hat für uns als unverkäuflich gegolten - letztlich war die Situation für uns aber leider alternativlos", erklärt Präsident Christian Jauk in der "Krone", die von einem fast unmoralischen Angebot des FC Kopenhagen für den Serben schreibt.

Laut "Kleine" spült der Transfer rund 3 Millionen Euro in Sturms Klubkassa.

Das Doppelte des Erstangebots

Sollte diese Summe stimmen, reiht sich Matic auf Platz zwei der ewigen Rekord-Transfers der Blackies ein. Straßburg überwies für Mario Haas 1999 umgerechnet ca. 3,1 Millionen Euro.

Innerhalb von vier Tagen sei die Sache über die Bühne gegangen. Nach einem ersten, zunächst viel zu niedrigen Angebot soll Sport-Geschäftsführer Günter Kreissl laut "Kleine Zeitung" das Doppelte des Erstgebotenen herausgeholt haben.

Damit hat Sturm nun Handlungsspielraum. Für Infrastrukturmaßnahmen und sportlichen Ersatz. "Günter Kreissl wird die Chancen des Marktes wahrnehmen", so Jauk. Vorstand Ernst Wustinger sieht die Sache mit Humor: "Fußball ist ein Teamsport - und Portugal ist ja auch ohne Cristiano Ronaldo Europameister geworden."

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Darf Matic in Ried noch spielen?

Ob dieser überraschende Wechsel auch die Entscheidung über eine Vertragsverlängerung von Trainer Franco Foda beeinflusst, bleibt abzuwarten. Erste Gespräche über ein neues Arbeitspapier mit Kreissl haben bereits stattgefunden.

"Finanziell ist's wichtig für den Verein. Sportlich und menschlich wird uns Uros, der sich hier extrem entwickelt hat, sehr abgehen", so Foda über den scheidenden Mittelfeld-Regisseur.

Ob Matic am Samstag in Ried (16 Uhr) noch einmal auflaufen darf, ist unklar. Foda müsse sich hier noch über die Modalitäten informieren. Für Verteidiger Lukas Spendlhofer ist klar: "Uros wird spielen und alles geben. Der Abgang ist ein Verlust, aber sowas gibt's im Fußball immer wieder. Andere werden einspringen."

Textquelle: © LAOLA1.at

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