In der 5. Ausgabe von "LAOLA1 On Air - Der Sport-Podcast" geht es um den LASK und die Wandlung vom Chaos-Klub zum Vorzeige-Verein. Wir hören über die Sternstunde gegen Inter Mailand in den Achtzigern, erfahren skurrile Anekdoten aus den 90ern und gelangen über die Reichel-Ära in die schwarz-weiße Neuzeit mit dem Jahrhundert-Projekt. Hier anhören:
Aus vier Chancen machten die Athletiker in Vorarlberg zwei Tore und ließen hinten einmal mehr nichts anbrennen.
Ein Sinnbild für das Teamgefüge
Wegbereiter für den Sieg war mit Maximilian Ullmann ausgerechnet ein Mann, der aufgrund eines Wadenbeinbruchs fast fünf Monate auf sein Startelf-Comeback warten musste, damit aber sinnbildlich für die Linzer Erfolgs-Mentalität steht, wie Glasner schildert:
„Wir haben einfach tolle Charaktere in der Mannschaft. Für viele Spieler ist es eine schwierige Situation, weil sie wenig Einsatzzeit bekommen. Aber genau so etwas wie heute, Philipp Wiesinger fällt aus und Max Ullmann ist für ihn da, das zeichnet unsere Mannschaft aus und auf das legen wir viel Wert.“
Auch der Schütze zum 1:0 selbst strahlte nach dieser Traum-Rückkehr in die Anfangsformation natürlich über das ganze Gesicht.
„Es war ein langer Leidensweg, aber umso glücklicher bin ich, dass ich heute das Tor gemacht habe und wir die drei Punkte eingefahren haben“, meint der nun vierfache Saisontorschütze nach dem Spiel.
"Alles mitnehmen, was geht"
Auch dank der Treffer von Ullmann halten die Oberösterreicher bereits bei 57 Punkten. So viele hatte man erst einmal zuvor in der Bundesligageschichte, nämlich in der Saison 1998/99. Und auch auf den Liga-Rekord des SCR Altach, der aus der Saison 2014/15 datiert, für die meisten Zähler eines Aufsteigers fehlen nur mehr zwei Pünktchen.
Doch weder daran noch auf den möglichen zweiten Platz mit der damit verbunden Champions-League-Qualifikation will Glasner zu viele Gedanken verschwenden.