Trainer Mader war nach dem Derbysieg vollends zufrieden. "Wir haben uns endlich einmal für eine ambitionierte Leistung belohnt - zuletzt haben wir das nicht so geschafft. Heute ist alles aufgegangen: Vom Spielplan, vom hoch Verteidigen, von der Defensivleistung - wir haben ja kaum etwas zugelassen. Das macht uns sehr stolz."
Positive Zwischenbilanz
Abrechnen wollte man bei Lustenau - das betonte man seit dem Saisonstart - erstmals in der Länderspielpause. Mit acht Punkten am Konto und einem Derbysieg fällt die Zwischenbilanz jetzt nicht ganz so schlecht aus.
"Natürlich ist das jetzt eine super Ausgangslage. Die acht Punkte hätten wir gegen die WSG schon gewollt, dann wären wir heute nicht so unter Druck gewesen", erinnerte Alge an eine 0:4-Klatsche an Spieltag fünf. Deshalb: "Heute ist eine Riesenlast von uns gefallen."
Man sei der Aufsteiger, habe eine Mannschaft aus vielen Zweitligaspielern zusammengestellt, rief Mader ins Gedächtnis. "Uns muss man die Zeit geben, dass sich die Spieler entwickeln und an das Tempo gewöhnen können. Da habe ich noch keine Sekunde gespürt, dass der Verein unruhig wird."
Im Umkehrschluss wusste Lustenaus Trainer aber auch: "Wenn du das Derby daheim verlierst, wären das bittere drei Wochen geworden. So sind es tolle drei Wochen."
Des einen Freud', des ander'n Leid: Bei Schlusslicht Altach wird es spätestens jetzt so richtig ungemütlich.