Laimer: Noch ist Leipzig kein Thema

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War Konrad Laimer diese Woche in Leipzig oder nicht?

"Was Kony in seiner Freizeit macht, ist ihm überlassen. Aber mir ist davon nichts bekannt, außerdem haben wir uns gestern getroffen", sagt sein Berater Günter Starzinger bei LAOLA1.

Zusatz: "Natürlich wird er in Leipzig Thema sein, aber aktuell gibt es dazu nichts zu sagen."

Auch aus Salzburg ist zu vernehmen, dass der 19-Jährige, der ein vortreffliches Fußball-Jahr 2016 hinter sich hat, nicht beim Schwestern-Klub zu Gast war.

"Nicht in offizieller Mission"

"Ich war sehr überrascht, wie ich das heute gelesen habe", grinst Starzinger, der nicht ausschließt, dass sein Schützling Leipzig früher schon einmal einen Besuch abstattete.

"Ich habe mir ja auch schon mal angesehen, was da oben entstanden ist, weil es mich interessiert hat. Es ist ähnlich wie in Salzburg, nur ohne Eishockey. In offizieller Mission war Kony jedenfalls nicht oben."

Vielleicht aber in inoffizieller Mission, wie zwei seiner früheren Teamkollegen.

Der damalige Sportchef Ralf Rangnick erzählte einst, wie Martin Hinteregger und Stefan Ilsanker sich am Tag nach einem Bundesliga-Spiel in den Flieger setzten und auf private Kosten nach Leipzig düsten, um sich den Standort anzusehen.

"Spekulationen aus der Luft gegriffen"

Ilsanker spielt mittlerweile bei RB, Hinteregger gab den Deutschen bekanntlich einen Korb.

Er hat sich hervorragend entwickelt und es war das Richtige, zu bleiben und nicht überhastet irgendwo anders hinzugehen. Diese Spekulationen sind aus der Luft gegriffen, aktuell ist es sehr ruhig.

Laimer-Berater Günter Starzinger

Die Verbindung Salzburg-Leipzig ist bekannt und wird auch für Laimer ein Thema sein. "Doch diese Spekulationen sind aus der Luft gegriffen, aktuell ist es sehr ruhig", so Starzinger, dessen Klient seinen im Sommer auslaufenden Vertrag in Salzburg erst im Herbst um zwei weitere Jahre bis 2019 verlängerte.

"Auch um Ruhe hineinzubekommen", sagt der Berater, der in Kooperation mit "arena11" (Gründer: Thomas Strunz) Laimer betreut. Ob der neuen Vertragssituation sei es aktuell auch ruhiger um den Mittelfeldspieler, der sich 2016 ins Rampenlicht gespielt hat.

"Das Richtige, nicht überhastet zu wechseln"

"Er hat sich hervorragend entwickelt und es war das Richtige, zu bleiben und nicht überhastet irgendwo anders hinzugehen."

Der große Vorteil: Er ist immer erst noch 19 Jahre alt. Salzburg-Trainer Oscar hat ihm das Vertrauen von Beginn an geschenkt und ihn sichtlich weiterentwickelt. Der U21-Teamspieler könnte bereits 2017 ein Thema für das Nationalteam werden, vor allem, wenn die WM-Quali endgültig verbockt wird.

Laimer selbst meinte vor der Vertragsverlängerung, er habe keinen Stress. Der Salzburger fühlt sich in der Heimat bei Familie und Freunden wohl, kennt den Klub in- und auswendig, ist ein am Boden gebliebener Bursche und will 2017 seine Leistungen aus dem Jahr 2016 bestätigen.

Sollte dem so sein, könnte der nächste Schritt folgen - und Salzburg dementsprechend an einem Transfer verdienen.

"Wir haben mit allen Spielern einen gewissen Plan. Er wird irgendwann im Ausland spielen, aber wann, weiß keiner. Interesse wird es immer geben, aktuell ist es eben ruhig", bestätigt Starzinger.

Sollte Laimer 2017 so weitermachen, wird es das nicht bleiben. Nur eines ist klar: Leipzig wird immer Thema bleiben.

Konrad Laimer steht im LAOLA1-Team der Herbstsaison 2016:


Textquelle: © LAOLA1.at

Red Bull Salzburg: Oscar im LAOLA1-Interview

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