Klare Signale: Kader-Stress bei Sturm sinkt

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"Es sind außerordentlich gute Nachrichten, die wir verlautbaren könnten", sagt Sturms Sport-Geschäftsführer Günter Kreissl am Freitag.

Mit der Verpflichtung von Anastasios Avlonitis und der Vertragsverlängerung von Stefan Hierländer haben die Schwarz-Weißen zwei wichtige Kader-Fragen klären können.

Zum einen kehrt mit Avlonitis ein in Graz bereits vom Frühjahr 2016 bestens bekannter Innenverteidiger zurück, zum anderen bekennt sich eine "Allzweckwaffe" (Zitat Heiko Vogel) zum Verein.

Dass beide Abschlüsse noch dazu vor dem wichtigen Liga-Heimspiel gegen den SK Rapid (Sonntag, 16:30 Uhr im LIVE-Ticker) gelungen sind, soll nach dem Patzer vor einer Woche in Wolfsberg Auftrieb geben.

"Es war keine Absicht, aber manchmal entwickeln sich die Dinge so. Mich stört der Zeitpunkt nicht", sagt Kreissl und meint, dass er in der Kaderplanung nun nicht mehr so großen Druck spürt.

"Es nimmt mir den Stress, Dinge erzwingen zu müssen"

"Ich möchte auf die Startelf beim letzten Liga-Heimspiel gegen Mattersburg verweisen. Von der Startelf von damals stehen zehn Spieler auch nächste Saison unter Vertrag. Jetzt haben wir noch dazu mit Spielern wie Avlonitis oder auch Huspek, der damals nicht von Beginn an zum Einsatz kam, ein super Grundgerüst da. Das nimmt den Stress für mich heraus, Dinge erzwingen zu müssen", so Kreissl.

Da die Zukunft von gewissen Spielern noch offen ist, ging Sturm selbst in die Offensive und sorgte mit Neuverpflichtungen vor. "Wenn man mich nach Jeggo fragt, kann ich sagen, dass wir mit Lackner schon einen Spieler auf dieser Position geholt haben. Wenn es um die Innenverteidigung geht, kann ich sagen, dass wir mit Lackner jemanden geholt haben, der auch diese Position spielen kann und mit Avlonitis jemanden mit viel Qualität dazubekommen haben."

Kreissl sieht schon jetzt eine "sehr gute Startelf" für die kommende Saison sowie "einige sehr gute Ergänzungsmöglichkeiten". Noch könne man auch überhaupt nicht sagen, wer sich durchsetzen wird. Immerhin kehren auch Leihspieler wie Ivan Ljubic oder Luan im Sommer nach Graz zurück.

Option bei Puchegger wird nicht gezogen

Abgeschlossen sind die Transfertätigkeiten bei Sturm noch nicht. "Jetzt gilt es, den Kader in der Breite tiefer zu machen", sagt Kreissl. Welche Personalie als nächstes auf seiner Agenda steht, will er nicht verraten.

Dominik Baumgartner vom FC Wacker dürfte jedenfalls nicht explizit auf der Einkaufsliste der Grazer stehen. Gemeinsam mit Vogel sei Kreissl zwar beim Spiel der Tiroler vor einer Woche in Kapfenberg gewesen, dabei galt der Fokus aber keinem bestimmten Spieler: "Es war eine gute Gelegenheit, eine Mannschaft, die in die Bundesliga aufsteigt, zu sehen. Es gibt immer Spieler, bei denen man genauer hinsieht, aber es gab in diesem Fall keinen Zielspieler. Auch für Heiko geht es darum, die Liga und den einen oder anderen jungen Spieler kennenzulernen."

Sicher ist, dass es auch Abgänge geben wird. So zum Beispiel jenen von Patrick Puchegger, bei dem die Vertragsoption nicht gezogen wird. "Wir haben ihn in aller Offenheit vor zwei, drei Wochen darüber informiert. Er ist als Potenzialspieler zu uns gekommen und hat uns in der einen oder anderen Situation ausgeholfen. Die Bewertung ist immer subjektiv, es geht darum, mit welchen Spielystem wir agieren wollen. Daher ist es zu dieser Entscheidung gekommen", so Kreissl.


Textquelle: © LAOLA1.at

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