Bickel: "Es gibt kein schriftliches Angebot"

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Trotz der dichter werdenden Gerüchte, speziell um Louis Schaub und Lucas Galvao: Beim SK Rapid Wien sind noch keine schriftlichen Offerte eingebracht worden, wie Fredy Bickel kundgibt.

"Stand heute gibt es mündliche Anfragen oder Abklärungen, aber kein schriftliches Angebot", sagt der Schweizer im Rahmen der Pressekonferenz vor dem Wiener Derby.

Für Galvao habe es im Winter konkretes Interesse gegeben, aktuell scheint das nicht der Fall zu sein. "Ich habe von vielen Vereinen gehört, aber nie von Stuttgart", bekräftigt der Rapid-Sportdirektor noch einmal das jüngste Gerücht.



Transferverhandlungen als Zwölf-Monats-Job

Offene Kommunikation sei Bickel wichtig, denn "machen wir uns nichts vor: Es wird intern diskutiert und wirft Fragen auf. Mir ist Klarheit viel wichtiger."

Dass das aktuelle Geschäft von einem Sportdirektor verlangt, sich das ganze Jahr über mit derartigen Fragen zu beschäftigen, sei kein Problem. "Es ist nichts neues für mich oder jeden anderen Verein. Nein, es ist sogar viel interessanter, wenn man diese Dinge das ganze Jahr über hat. Das bedeutet, dass der Klub interessant ist, nicht nur schlechte Arbeit gemacht wird. Wenn du erfolglos bist, ist auch kein Spieler von dir gefragt."

Natürlich habe es auch seine schwierigen Seiten. "Es ist ein Zwölf-Monate-Geschäft, wo du vorbereitet sein musst, du kannst im Februar oder März Verhandlungen haben, ohne zu wissen, was an Abgängen im Sommer passiert. Aber das ist das Rad der Zeit, auch mit festgesetzten Transferperioden."

Schaub entscheidet, nicht der Berater

Auch Louis Schaub, mit einem Wechsel zum 1. FC Köln in Verbindung gebracht, weiß um die Gerüchte.

"Ich bin es schon ein bisschen gewöhnt, es ist nicht das erste Mal. Jeder kann sich an meinen Berater wenden, für mich sind die Spiele der nächsten Wochen das wichtigste. Wir haben Ziele vor den Augen, die können wir nur erreichen, wenn jeder fokussiert ist", sagt der 23-Jährige.

"Ich habe auch gelesen, dass er (Schaubs Berater, Anm.) gesagt hat, es wäre der richtige Zeitpunkt für einen Wechsel. Aber es ist auch wichtig, was ich am Ende sage. Der Spieler entscheidet. Und ich will mich auf Fußball konzentrieren, nicht auf das hier. Damit beschäftige ich mich im Sommer", verspricht Schaub.


Textquelle: © LAOLA1.at

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