Ilsanker: "Die Fans werden Marsch lieben"

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Als Jesse Marsch vor Kurzem als kommender Trainer des FC Red Bull Salzburg präsentiert wurde, gab es bei einigen Fangruppierungen der Mozartstädter Proteste aufgrund dessen Vergangenheit in Leipzig, die den Verdacht aufkeimen ließ, dass Leipzig-Sportirektor und -Trainer Ralf Rangnick im Hintergrund bei beiden Bullen-Vereinen die Fäden zieht.

Leipzig-Mittelfeldspieler Stefan Ilsanker spielte in der ablaufenden Saison unter Marsch, der bei den Sachsen noch bis Saisonende als Co-Trainer agiert, und kann aus seinen Erfahrungen nur positive Dinge über den 45-jährigen US-Amerikaner erzählen.

"In erster Linie ist Jesse Marsch einmal ein überaus sympathischer Mensch. Wenn er den Raum betritt, muss man ihn schon mögen. Ich habe ihn nie mit einer negativen Ausstrahlung erlebt", sagt Ilsanker im Gespräch mit den "Salzburger Nachrichten".

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"Höflich, freundlich, für alle offen. Es gab in Leipzig niemanden, der nicht gut mit ihm ausgekommen ist. Ob Stammspieler oder Jungstar, jeder darf oder besser gesagt soll aktiv mitarbeiten. Er ist für alle Ideen offen", so Ilsanker, der darauf verweist, dass Marsch ein Verfechter der klassischen Red-Bull-Schule ist.

"Schneller Fußball mit viel Pressing"

"Mit Trainingseinheiten auf engstem Raum, und er legt viel Wert auf Athletik. In Salzburg wird man auch wieder schnellen Fußball mit viel Pressing gegen den Ball sehen."

Außerdem sei Marsch sehr wissbegierig. Deutsch könne er mittlerweile sehr gut. "Er hat sich bei mir auch schon über Salzburg und die Kultur erkundigt", erzählt Ilsanker, der sich sicher ist: "Ich bin überzeugt, dass Salzburg einen Top-Trainer verpflichtet hat. Spätestens nach der Herbstsaison werden ihn auch alle Salzburg-Fans lieben."

Textquelle: © LAOLA1.at

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