Endstand
3:2
2:1 , 1:1
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Austria-Trainer Helm: "Kritik ist natürlich berechtigt"

Für die Wiener Austria läuft es weiter überhaupt nicht. Die Kritik an Austria-Coach Stephan Helm ist für den Burgenländer verständlich, aber nicht belastend.

Austria-Trainer Helm: "Kritik ist natürlich berechtigt" Foto: © GEPA

Der Haussegen in Wien Favoriten hängt nach wie vor schief.

Nach der 3:2-Auswärtsniederlage bei der SV Ried finden sich die Veilchen in einem historischen Tief.

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Platz zehn und nur zwei Siege aus neun Spielen entsprechen nicht den eigenen Ansprüchen in Favoriten.

Druck auf Helm steigt

Für den Trainer der Austria wird es immer enger. "Das ist ein normaler Zustand als Trainer", sagt Chefcoach Stephan Helm über die aktuelle Situation im Interview bei "Sky".

Man befinde sich aber im ständigen Austausch mit der Geschäftsführung und glaube weiter an die Idee. Belasten lässt sich Helm von den Gerüchten um seinen Trainerposten aber nicht. "Es braucht keiner glauben, dass ich in Depressionen verfalle", so der 43-Jährige.

"In der Phase ist Kritik natürlich berechtigt", sagt Helm außerdem gegenüber dem "ORF". "Gerade deswegen wollten wir heute einen Schritt in die richtige Richtung machen. Bis jetzt waren wir nicht so weit weg."

"Ich bin brennhaß"

Samuel Sahin-Radlinger nach der Niederlage

Laut Torwart Samuel Sahin Radlinger müsse die Austria "so dumme Sachen abstellen". Der Torwart spricht dabei vor allem über die Stellungsfehler der Austria-Defensive.

"Ich bin brennhaß, dass wir heute verloren haben", ärgert sich der Austria-Goalie über den unglücklichen Spielverlauf.

Besonders die Art und Weise, wie man aktuell Gegentore kassiert, sei zu billig.

Rückendeckung von Eggestein

"Heute kam einfach sehr viel zusammen", meint hingegen Johannes Eggestein. Der Trainer ist für den deutschen Doppel-Torschützen definitiv nicht das Problem: "Der Trainer kann nichts für die Stellungsfehler", nimmt Eggestein seine Mitspieler in die Pflicht.

Weiters unterstreicht er seine Zuversicht zum Prozess der Austria: "Ich glaube an die Idee!"

Klar ist, es braucht in Wien-Favoriten eine Steigerung - und zwar schnell. Sollte der WAC gegen die WSG gewinnen und Altach gleichzeitig einen Punkt aus Salzburg mitnehmen, würde die Austria die neunte Runde als Tabellenschlusslicht beenden.

Jubel bei der SV Ried

Anders sieht die Stimmung bei der SV Ried aus. Nach dem Sieg gegen die Austria lachen die Oberösterreicher vorübergehend von Platz vier aus.

"Es macht aktuell Spaß, mit der Mannschaft zu arbeiten", freut sich Ried-Trainer Mario Despotovic. Der 41-Jährige warnt aber vor übergroßer Euphorie: "Wir müssen bodenständig bleiben." Ein besonderes Lob spricht Despotovic nach dem Spiel gegen die Wiener seiner Abwehrreihe aus.

Pomer: "Habe es noch nie probiert"

"Wir fighten füreinander", hebt Torschütze Philipp Pomer nach dem Spiel den Grund für die starken Leistungen der Rieder hervor. Mit einem sensationellen Freistoßtor brachte Pomer die Oberösterreicher auf die Siegerstraße.

Ob er Freistöße aus dieser Position im Training schon öfter getroffen hatte? Pomer antwortet mit einem Grinsen: "Ich habe es noch nie probiert".

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