Kreissl nimmt Maresic in Schutz

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Dario Maresic hat sich in den vergangenen Tagen viel Kritik gefallen lassen müssen. Ein Bericht der "Bild", wonach der Innenverteidiger des SK Sturm von Hannover 96 drei Millionen Euro Handgeld und eine Million Euro Jahresgehalt netto verlangt hat, schlug hohe Wellen (LAOLA1 hat berichtet).

Nun stellt sich Sturms Geschäftsführer Sport hinter den 18-Jährigen. "Dario ist nicht nur als Fußballer ein Bombentyp. Er ist bodenständig, ehrlich und keiner, der hinter dem Geld her ist", sagt Günter Kreissl in der "Kleinen".

Tatsache ist, dass sich das Talent vor einigen Wochen von seinem Berater getrennt hat, sich danach seine beiden Brüder um die Agenden des Abwehrspielers gekümmert haben - ohne jegliche Vorerfahrung in diesem Bereich zu besitzen. Diese Lösung soll nur vorübergehend sein.

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"Sie haben massiv unterschätzt, welche Begehrlichkeiten ein Spieler mit Darios Profil weckt. Und sie waren zu gutgläubig. Viele Berater, die sich plötzlich gemeldet haben, wähnten sich in der Lage, Dario überall anbieten zu können. Da ist ein Riesenblödsinn herausgekommen, weil sich jeder überbieten wollte", berichtet Kreissl.

In einem Gespräch habe er der Familie Maresic ("Sie sehen ein, dass sie das überfordert") geraten, sich sorgfältig einen neuen Spielerberater auszusuchen. Kreissl berichtet zudem, dass die Forderungen, die die Familie in den Verhandlungen mit den Grazern wegen einer Vertragsverlängerung führt "vernünftig" seien, die Familie sich "immer höchstgradig respektvoll" verhalten habe.

Textquelle: © LAOLA1.at

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