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Grünes Licht der Stadt: Stadion in Graz wird adaptiert

Das Horror-Szenario, im Europacup nach Klagenfurt ausweichen zu müssen, dürfte dem SK Sturm erspart bleiben. Dafür sind jedoch diverse Maßnahmen notwendig.

Grünes Licht der Stadt: Stadion in Graz wird adaptiert Foto: © GEPA

Ein Europacup-Herbst in Klagenfurt dürfte dem SK Sturm Graz doch erspart bleiben.

Die Stadt Graz gibt laut "Kleine Zeitung" ein Maßnahmenpaket in der Höhe von 650.000 Euro frei, um die schwer in die Jahre gekommene Arena in Graz-Liebenau Europacup-tauglich zu halten.

Konkret geht es darum, den Status eines Stadions der UEFA-Kategorie 4 zu behalten. Dafür sind diverse Investments notwendig.

Die Auflagen der UEFA verlangen etwa einige Adaptionen im Arbeitsbereich für Medien, so soll etwa die Medien-Tribüne auf eine Kapazität von bis zu 100 Plätzen ausgebaut werden. Zudem gilt es den TV-Compound zu vergrößern, die VIP-Kapazitäten zu erhöhen oder ein UEFA-Büro im Stadion-Inneren zu schaffen.

Adaptionen an den Auswärts-Sektoren

Nach den Vorkommnissen im vergangenen Europa-League-Herbst gegen Feyenoord gilt es zudem neue Auflagen der Bau- und Anlagenbehörde der Stadt zu erfüllen, etwa das Absichern der beiden Auswärts-Sektoren mit druckbeständigen und nicht übersteigbaren Zäunen.

Die Zeit drängt. Ob sich dieser Umbau zeitlich ausgeht? In der "Krone" meint Stadion-Manager Gerald Pototschnig: "Schwierig, die behördlichen Vorgaben sind uns erst seit Ende Mai bekannt, dazu veröffentlicht die UEFA ihre gültigen Regularien für die Saison auch erst im Mai."

Beim Großteil der Maßnahmen sei er jedoch optimistisch, dass bis zum Gruppenphasen-Start alles fertiggestellt ist. Die Stadt Graz habe schnell reagiert, zudem habe man umfassende Vorbereitungsmaßnahmen getroffen.

Tebbich: "Hoffe, alles kann zeitgerecht umgesetzt werden"

Bei Sturm atmet man jedenfalls tief durch, dass man sich ein Ausweichen ins Ersatzstadion in Klagenfurt damit möglicherweise erspart.

Geschäftsführer Wirtschaft Thomas Tebbich meint in der "Kleinen": "Ich freue mich, dass die vielen guten Gespräche in den vergangenen Monaten und die Abstimmung mit den handelnden Personen in der Stadionverwaltung zu einem erfreulichen Ergebnis gekommen sind. Ich hoffe nur, dass alle Maßnehmen noch zeitgerecht umgesetzt werden können. Wir werden uns weiterhin konstruktiv einbringen."

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