Mattersburg trauert Chancen gegen St. Pölten nach

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Der SV Mattersburg bewahrte mit dem 1:1 im Kellerduell gegen den SKN St. Pölten die fünf Punkte Vorsprung auf das Schlusslicht. Zufrieden waren die Burgenländer aber nicht.

"Wir waren in der zweiten Halbzeit klar besser, haben aber nicht mehr getroffen. Drei Punkte waren das Ziel", so der enttäuschte Gerald Baumgartner bei "sky".

Der Trainer jammert vor allem Stefan Maierhofers riesengroßer Chance zum Siegtreffer in der Schlussphase nach: "Den muss er machen, den Vorwurf muss ich ihm machen".


Ausgerechnet der zuvor mehrmals glänzend parierende SKN-Schlussmann Christoph Riegler spielte nach einem bereits schwachen Rückpass den Ausputzversuch genau vor Maierhofers Füße.

Der "Major" stand daraufhin in der 90. Minute am Sechzehner völlig frei, überlupfte Tormann aber auch Tor. Rechts wäre Michael Perlak noch völlig frei gestanden.

"Stefan ist immer unser Anführer, aber in dieser Situation muss er den Ball auflegen. Da gibt es keine Ausreden."

SKN lechzt weiterhin nach erstem Sieg

Nach Ausreden sucht auch nicht SKN-Trainer Oliver Lederer, der mit seinen "Wölfen" noch immer auf den ersten Saisonsieg wartet. "Ich stehe in der 100-prozentigen Verantwortung. Es gibt angenehmere Situationen."

Auch David Stecs erster Bundesliga-Treffer, der noch dazu den 315 minütigen Torbann der Niederösterreicher beendete, konnte daran nichts ändern. Wendepunkt waren für den Ex-Admira-Coach die starken Joker der Hausherren.

"Die Einwechslungen von Markus Pink (Torschütze zum 1:1/64., Anm.) und Maierhofer waren entscheidend. Nach der guten ersten Halbzeit haben wir zudem in der zweiten gegen den Wind gespielt."

Die nächste Punktgelegenheit wird nicht unbedingt leichter: Am kommenden Sonntag (16:30 Uhr) gastiert Meister Red Bull Salzburg in der NV Arena.


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