Fix! Stefan Schwab verlässt den SK Rapid

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Jetzt ist es offiziell: Stefan Schwab verlässt den SK Rapid Wien. Nach sechs Jahren einigen sich die Hütteldorfer mit ihrem bisherigen Kapitän auf keinen neuen Vertrag.

Der Abschied wird von Schwab selbst über die sozialen Medien und kurz darauf auch vom Klub per Aussendung bestätigt. "Es waren sechs unvergleichliche Jahre, in denen ich mich zuerst als neuer Spieler etablieren musste und es mit der Kraft der Gemeinschaft sogar bis zum Kapitän des SK Rapid geschafft habe. Eine intensive Zeit, die viele Aufgaben, Herausforderungen und vor allem super Momente beinhaltet hat", erinnert sich Schwab an vergangene Highlights zurück.

"Ein Spieler seiner Klasse, der sich als erfahrener Kapitän und als Fußballspieler so entwickelt hat, ist frei am Markt und hat Begehrlichkeiten geweckt. Wir haben alles wirtschaftlich Mögliche versucht, um ihn bei Rapid zu halten und sind auch unter den aktuellen Corona-Rahmenbedingungen soweit gegangen, wie es für uns als Verein unter Maßgabe der Vernunft noch möglich war", erklärt Zoran Barisic.

"Wir hatten offene, lange Gespräche und haben versucht, eine Lösung zu finden. Auch wir als Verein wurden mit einer massiven Wucht von der Corona-Krise getroffen, daher haben wir volles Verständnis, dass sich Stefan für das beste Gesamtpaket aus seiner Sicht entschieden hat. Wir akzeptieren seine Entscheidung natürlich, bedanken uns bei ihm auf das Herzlichste und werden ihn immer in Hütteldorf gerne willkommen heißen."

Schwab absolvierte 241 Pflichtspiele, erzielte dabei 51 Tore und 51 Assists.

Das Herz will nach Italien, aber PAOK ruft

Zu welchem Verein der 29-Jährige wechselt, ist noch nicht kommuniziert. Das Interesse von PAOK Saloniki hat Schwab zuletzt bestätigt (HIER nachlesen >>>). Laut griechischen Medien soll er am Donnerstag für abschließende Gespräche und einen Medizin-Check in Saloniki ankommen, um anschließend einen Dreijahres-Vertrag zu unterschreiben.

Sein Bruder und Berater will dieses Szenario nicht gänzlich ausschließen. "Es ist aber auch nicht beschlossen. Wir wollen den heutigen Tag abwarten, wie sich der entwickelt", erklärt Roland Schwab.

Die Situation bei US Lecce spielt dabei eine Rolle. Schwab liegt ein Angebot von den Süditalienern vor, diese liegen einen Spieltag vor Ende der Meisterschaft jedoch noch immer in der Abstiegszone der Serie A. Auf das rettende Ufer fehlt Lecce im Moment ein Zähler.

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Hallo Leute! Nach sechs wunderschönen Jahren in Hütteldorf geht meine Zeit in Wien zu Ende. Daher möchte ich mich bei der gesamten Rapid-Familie für die unglaublich schöne und unvergessliche Zeit in Grün-Weiß bedanken. Es war ein sehr intensiver Lebensabschnitt, der viele Aufgaben, Herausforderungen aber vor allem super Momente beinhaltet hat. Ich kann menschlich und sportlich ungemein viel von dieser wunderbaren Zeit mitnehmen! Ganz besonders war immer die großartige Unterstützung unserer Fans! DANKE! Die letzten Tage waren nicht einfach für mich und ich musste Entscheidungen treffen die mir wirklich sehr schwer gefallen sind. Wir mussten alle aufgrund der angespannten Situation viel Geduld beweisen. Die Zeiten durch die wir alle momentan gehen müssen sind nicht einfach. Ich möchte aber auch darauf hinweisen, dass für mich finanzielle Aspekte keinesfalls vordergründig waren oder sind, zu wichtig ist mir der SK Rapid Wien. Wir alle waren bereit in den letzten Monaten Abstriche zu machen und ich persönlich legte meinen Fokus stets auf die sportliche Entwicklung. Trotz aller Gespräche konnten wir keine gemeinsame Lösung finden. Ich möchte mich insbesondere bei Zoran Barisic für die offene Gesprächskultur bedanken. Einen Dank auch an die anderen Verantwortlichen, allen voran Michael Krammer, Andy Marek, Christoph Peschek, Didi Kühbauer und das gesamte Trainer- und Betreuerteam, auch der letzten Jahre, sowie meinen Mannschaftskollegen. Ebenso danke ich den fleißigen Mitarbeitern des SK Rapid und all jenen, die mich auf meinem grün-weißen Weg begleitet haben. Ich wünsche euch allen nur das Beste! Ich verlasse den Verein nur schweren Herzens, da mir Hütteldorf, die Fans und die Mitarbeiter wirklich ans Herz gewachsen sind. Jedem einzelnen bin ich zu Dank verpflichtet, und ich werde euch nie aus den Augen verlieren, ich habe jeden einzelnen Moment bei diesem großartigen Verein genossen. . Meine Reise geht nun weiter und ich werde euch in den kommenden Tagen darüber informieren wohin sie gehen wird. Euer Stefan #skrapidwien #scr #danke

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Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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