Finanz-Engpass! Punkteabzug für Austria Wien?

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Was bahnt sich da bei der Wiener Austria an?

Wie der "Kurier" berichtet, sollen die Wiener derzeit alles andere als rosige Zeiten durchlaufen und finanzielle Probleme haben.

Kein Geheimnis ist, dass die Violetten die Lizenz für die Saison 2019/20 nur mit Auflagen erhielt. Mitte Oktober mussten die Wiener nun Unterlagen zur Kontrolle nachreichen.

Aus violetten Gremien ist scheinbar zu vernehmen, dass die Lage nicht sehr beruhigend sei. Werden die Lizenzauflagen nicht vollends erfüllt, drohen Sanktionen von einer Ermahnung über eine Geldstrafe bis hin zu einem Punkteabzug im laufenden Bewerb oder gar dem Lizenzentzug.

"Ein Punkteabzug ist sicher möglich. Aber bisher habe ich keine Alarmsignale vernommen", schränkt Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer ein. Austrias AG-Vorstand Markus Kraetschmer hat keine Angst vor einem möglichen Punkteabzug: "Ich bin ruhig und gelassen."

Kraetschmer: "Die Konstellation macht es aus"

Der wirtschaftliche Engpass der Austria hängt vor allem mitd dem Aus- bzw. Neubau der Generali Arena zusammen, der schlussendlich mehr Geld verschlungen hatte als anfangs geplant.

"Natürlich hängt das mit dem Stadion zusammen. Der Bau hat gutes Geld gekostet, wir müssen Rückzahlungen an die Bank leisten", so Kraetschmer.

Ohne Europacup fehlen auch zusätzliche Sponsorengelder. Für Top-Transfers haben sich die FAK-Spieler zuletzt ebenfalls nicht aufgedrängt. "Die Konstellation macht es aus", stellt Kraetschmer klar.

Die weitere Vorgehensweise: Die eingereichten Unterlagen vom 15. Oktober werden nun vom Senat 5 der Bundesliga überprüft, ob die Angaben der Austria reichen oder ob es Nachfragen geben wird - eine finanzielle Zitterpartie in Violett.

Textquelle: © LAOLA1.at

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