Rapid freut sich mit Deni Alar mit

 

Lange hat der SK Rapid Wien gebraucht, im insgesamt fünften Anlauf schaffen es die Hütteldorfer aber doch, den TSV Hartberg endlich mal im eigenen Stadion zu besiegen.

Mit einem letztlich sehr beeindruckenden 4:0 (Spielbericht >>>) wurde nicht nur die persönliche Heim-Misere gegen Hartberg beendet, sondern auch gleichzeitig der aktuelle Heim-Erfolgslauf prolongiert. Immerhin stellt der Triumph über die Oststeirer bereits den fünften Heimsieg in Serie dar.

"Es war ein sehr interessantes Spiel. Es waren Möglichkeiten auf beiden Seiten. Ich glaube aber schon, dass die bessere und clevere Mannschaft gewonnen hat", freut sich Rapid-Cheftrainer Dietmar Kühbauer nach dem Spiel im Interview mit "Sky" über den letztlich doch recht deutlichen Sieg.

Kühbauer freut sich mit Alar

Spätestens 20 Minuten vor Schluss, als die Anzeigetafel bereits eine 3:0-Führung für Rapid zeigte, war das Spiel bereits so gut wie gelaufen. "Wir haben eigentlich nur mehr 17 fitte Spieler. Von dem her war es schon gut, dass wir ab der 70. Minute durchwechseln haben können. Es wünscht sich aber so gut wie jeder Trainer, dass du das Spiel nach 70 Minuten schon in der Tasche hast", sagt Kühbauer.

Der Rapid-Trainer nützte die Situation, um einige Stammspieler frühzeitig runterzunehmen und anderen Spielern, die nicht so oft zum Zug kommen, wie etwa Deni Alar, eine ihrer seltenen Chance zu geben. Dieser zahlte das Vertrauen rasch mit seinem ersten Bundesliga-Tor seit knapp zwei Jahren zurück. "Es freut mich auch für Deni Alar, nach langer Zeit wieder einmal zu scoren", so Kühbauer.

Hartberg? "Haben wirklich vorsichtig sein müssen"

Die Partie brachte durchaus viel Brisanz mit, immerhin steckt Hartberg immer noch mitten im Kampf um einen Platz in den Top-6 des Grunddurchgangs, dementsprechend schätzt Kühbauer auch die Leistung seiner Mannschaft ein.

(Text wird unter dem Video fortgesetzt)

"Hartberg hat in den letzten fünf Spielen viermal gewonnen und ein X gemacht. Das muss man respektieren", so der Rapid-Trainer. "Es war sehr schwierig zu spielen, weil Hartberg versucht hat, im Umschaltspiel zu Möglichkeiten zu kommen. Da hat man wirklich vorsichtig sein müssen, dass man nicht den falschen Pass spielt", sagt Kühbauer.

Mit dem Führungstreffer von Ercan Kara nach einer halben Stunde lenkte Rapid das Spiel allerdings in die richtige Bahn. "Wir haben dann zur rechten Zeit das Tor geschossen. Mit dem schnellen 2:0 in der zweiten Halbzeit ist es dann in eine gute Richtung gegangen. Wir hätten vielleicht noch mehrere Tore schießen können, hätten aber auch das eine oder andere bekommen können. Ich bin mit der heutigen Mannschaftsleistung schon sehr zufrieden."

Kara mit einer Message an seine Kritiker?

Einer, der es zurzeit öfter gewöhnt ist zu treffen, wie etwa Deni Alar ist Ercan Kara. Der Mittelstürmer war am Sonntag mit seinem Doppelpack maßgeblich am Sieg der Hütteldorfer beteiligt, erzielte Treffer Nummer elf und zwölf in der laufenden Saison.

"Für einen Stürmer gibt es Tage, wo man nicht trifft und Tage, wo man trifft. Heute habe ich getroffen, heute habe ich es gut gemacht. Am liebsten würde ich jede Woche das Tor machen, dass jeder Schuss reingeht, aber das ist nicht so", sagt Kara.

Nach seinem zweiten Tor forderte Kara im leeren Allianz Stadion per Jubel auf, die Lauscher aufzusperren. Eine Nachricht an manchen Kritiker? "Die Messages kommen schon an. Jeder soll reden, was er will. Ich mache meinen Job und den mache ich, glaube ich, gut", so der Rapid-Stürmer.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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