El Maestro stand den Medien nach dem Training Rede und Antwort. "Normalerweise schaffe ich es schnell, die Ideen rüber zu bringen. Hoffentlich gelingt mir das auch in Graz", sagte der Nachfolger von Roman Mählich. Als erstes Ziel fasste der 36-Jährige die Europa-League-Qualifikation ins Auge. Am Mittwoch erfolgt die Auslosung der zweiten Qualifikationsrunde mit Sturm, Spieltermine sind der 25. Juli und 1. August.
El Maestro hofft auf schnelle Kader-Klarheit
"Wir haben die Europa League im Hinterkopf. Die Spieler haben ein klar definiertes Ziel, das ist eine gute Motivation", meinte El Maestro. Er sah "sehr motivierte" Spieler, die Stimmung sei gut. "Ich hatte vom ersten Training einen positiven Eindruck. Ich glaube, kann es aber nicht versprechen, dass wir attraktiver auftreten werden", betonte der Chefcoach. Gerade das eher abwartend ausgelegte Spiel im Frühjahr war einer der Hauptkritikpunkte, die Mählich den Job kosteten.
Auf dem Transfermarkt hielt sich Sturm bisher zurück. Der Kader soll schmäler werden. Wie Sport-Geschäftsführer Günter Kreissl meinte, dürfen Philipp Hosiner, Emeka Eze, Lukas Grozurek und Oliver Filip den Verein verlassen. "Sie sind Sturm-Spieler, aber wenn andere Klubs Interesse zeigen, werden wir uns deren Vorstellungen anhören", erörterte Kreissl. Auf Eze wartet man derzeit in Graz. Wie das Management des Nigerianers mitteilte, sei der Stürmer auf dem Heimaturlaub in Afrika erkrankt. El Maestro will ehebaldigst wissen, auf welche Akteure er in Zukunft zählen kann: "Ein Vorteil wäre es, wenn Leistungsträger und Stammelf möglichst früh feststehen."