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Sollte der LASK tatsächlich vor das Ständige Neutrale Schiedsgericht gehen, ist allerdings auch klar, dass hinter der Abschlusstabelle nach der letzten Meistergruppenrunde am 5. Juli ein Fragezeichen steht. "Es wäre schade, nicht zu wissen, wie die Endtabelle nach dem sportlichen Ende tatsächlich aussieht", erklärte Ebenbauer.
Offen ist im Zusammenhang mit der Causa LASK auch noch die Frage, ob es zu Verfahren gegen Funktionäre kommt. "Es macht keinen Sinn, jetzt eine Anzeige einzubringen, weil der Senat 1 keine Verhandlung durchführen würde, bevor das Protestkomitee entschieden hat", erläuterte Ebenbauer. Vom Tisch sind mögliche Anzeigen aber nicht.
Der Senat 1 ist vorerst ohnehin mit einer anderen Anzeige befasst - und zwar mit jener gegen Sturm-Graz-Coach Nestor El Maestro. Der gebürtige Serbe soll trotz seiner Sperre am vergangenen Sonntag beim Hartberg-Spiel Kontakt zu Sportgeschäftsführer Andreas Schicker gehabt haben.
"Unser Spielbeobachter hat uns in seinem Bericht informiert, dass der Geschäftsführer Sport und der Cheftrainer während der Halbzeitpause gleichzeitig im Mannschaftsbus waren", berichtete Ebenbauer. Der Senat 1 entscheidet am Montag in erster Instanz, der Strafrahmen reicht von einer Ermahnung über eine Geldstrafe bis zu einer längeren Sperre.