Marco Djuricin: Folgt der Ruf des Vaters?

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Bei Marco Djuricin läuft es ein letzter Zeit wie am Schnürchen.

Der Torjäger führt mit acht Treffern aus 16 Spielen bei Ferencvaros die Torschützenliste in der ungarischen Liga an. Nach seinen glücklosen Stationen Salzburg und Brentford ein Befreiungsschlag. "Erst jetzt fühl' ich mich so richtig wohl", so der Stürmer in der "Krone".

Durch seine Trefferquote weckt der 23-Jährige auch Begehrlichkeiten. Offensichtlich auch bei Rapid, wo Papa Goran bekanntlich seit kurzem als Co-Trainer fungiert.

Fan-Freundschaft mit Rapid: Ex-Austrianer ausgepfiffen

"Wir telefonieren oft, toll, dass er mit Canadi arbeiten kann", so der Angreifer, der in der Bundesliga bereits für den SK Sturm erfolgreich (44 Spiele: 24 Tore, 11 Assists) auf Torjagd gegangen ist.

Auf die Frage, ob Rapid, das zu Ferencvaros eine Fan-Freundschaft pflegt, ein Ziel für ihn ist, antwortet er: "Mein Name fällt öfters, aber jetzt spiele ich die Saison fertig." Einziges Problem: Der Stürmer ist nur an Ferencvaros verliehen und gehört nach wie vor RB Salzburg. Der Leihvertrag in Ungarn endet im Sommer 2017, sein Kontrakt bei den "Bullen" läuft noch bis Sommer 2018.

Dass es aufgrund der Nähe zu den Grün-Weißen auch unangehm werden kann, musste Djuricins Teamkollege und Ex-Austrianer Emir Dilaver erfahren. "Er wurde ausgepfiffen, weil er einmal die falschen Farben anhatte", schildert Djuricin über den früheren Violetten.

Hoffnung auf ÖFB-Team-Comeback

Am Mittwoch wartet im Cup die Puskas Akadmie (2. Liga), in der Liga liegt man nur zwei Zähler hinter Tabellenführer Vasas. "Die haben eingekauft, irgendwie auch Präsident Orban im Rücken", erklärt Djuricin.

Auch ÖFB-Teamchef Marcel Koller soll den Wiener wieder öfters beobachten lassen. Nach bisher zwei Einsätzen im A-Team macht sich der Goalgetter Hoffnungen auf ein Comeback: "Als Stürmer wirst du an Toren gemessen - und von denen machte ich zuletzt doch einige."

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