Mateschitz spricht über Red-Bull-interne Wechsel

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Dayot Upamecano war der letzte Spieler, der von RB Salzburg nach Leipzig wechselte. Red-Bull-Boss Dieter Mateschitz sieht im Interview mit der "Kleinen Zeitung" mittlerweile keine Probleme in solchen Transfers.

"Die Leute haben längst verstanden, dass unser Konzept in Kombination mit der Nachwuchsakademie das einzig Richtige und Mögliche für die österreichische Liga ist. Solange sie da sind, um bei uns eine ordentliche Ausbildung zu erhalten, profitiert Österreichs Fußball davon", meint der 72-Jährige.

"Es kränkt mich nicht"

Dass Red Bull speziell in Deutschland eine extreme Antipathie entgegen gebracht wird, intepretiert der Steirer als Erfolgsneid. Anfeindungen wie etwa beim Spiel in Dortmund lassen den Geschäftsmann kalt.

"Wir reden hier über Hardcore-Fans, über Hooligans oder Ultras, die den Fußball generell und Red Bull insbesondere fürs Ausleben ihrer Konflikt- und Gewaltbereitschaft missbrauchen. Es gibt eine Minderheit im Fußball, die macht Klassenkampf, will nur betrunken sein oder Feuerwerke abschießen. Das registriere ich, und damit ist es getan. Es kränkt mich nicht."

Für BVB-Chef Hans-Joachim Watzke, der gemeint hat, dass in Leipzig "Fußball gespielt wir, um eine Getränkedose zu performen", hat Mateschitz einen Konter parat: "Dass sich der eine oder andere Präsident bemüßigt fühlt, für solche Dinge Sympathie und Zustimmung zu signalisieren, ist vielleicht nicht besonders durchdacht, vor allem wenn er sich die eigene Finanzierung anschaut."

"Unser Verbrechen ist, dass wir Erfolg haben"

Über den Vorwurf, er missbrauche den Fußball als Marketing-Vehikel kann sich der Red-Bull-Gründer "nur noch wundern".

"Ich glaube fast, unser eigentliches Verbrechen besteht nicht darin, dass wir Fußball spielen, sondern darin, dass wir Erfolg haben. Dass wir in sechs Jahren viermal aufgestiegen sind und jetzt, worauf wir sehr stolz sind, mit einem der günstigeren Teams - und dem jüngsten - Tabellenzweiter in der deutschen Bundesliga sind. Wenn man die Mannschaft in Leipzig mit Bayern München vergleicht, ist das wie ein Rekrutenbataillon gegen römische Söldner in ihrer vorletzten Schlacht."

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Textquelle: © LAOLA1.at

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