Und so nahm das violette Unglück seinen Lauf. Nach einer Stunde brachte Yusuf Demir den SCR mit einem Elfertor in Führung. Es war bereits der sechste Elferpfiff gegen den FAK in der laufenden Meisterschaft.
In der 83. Minute machten die nach der Führung besseren Rapidler den Sack zu, weil eine Mbuyi-Kerze nach einem Corner zu einer Slapstick-Aktion führte, bei der Sahin-Radlinger den Ball an die Stange lenkte, von der aus Taeseok Lee getroffen wurde und den Ball ins eigene Tor beförderte.
"Man sieht Woche für Woche, welch unglückliche Tore wir kassieren", ärgert sich der Austria-Goalie.
Es bleibt ein positiver Eindruck
Und doch bleibt letztendlich ein durchaus positiver Eindruck. Coach Max Uhlig spricht von einer Leistung, die "absolut in Ordnung" war.
Sein Fazit: "Es ist nicht schön, auf die Tabelle zu schauen. Aber man hat heute gesehen, dass wir dort nicht hingehören."
Neue Hoffnung
Die Violetten haben an einem aus ihrer Sicht bitteren Abend wieder Hoffnung geschöpft.
"Ich mache mir keine Sorgen, dass wir alle gemeinsam aus dieser Situation wieder rauskommen. Es ist sehr ermüdend. Aber ich bin keiner, der aufgibt. Ich glaube daran!", sagt Kapitän Fischer.