Derby: Rapid-Fans von Polizei festgehalten

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Der Auswärtssektor beim 328. Wiener Derby bleibt beim 6:1-Triumph der Wiener Austria über Rapid leer (Spielbericht).

Wie die Polizei auf "Twitter" vermeldet, sollen Anhänger des SK Rapid am Fußweg zwischen Laaerberg Straße und Generali Arena pyrotechnische Gegenstände, Schneebälle und Dosen auf die Fahrbahn der Südosttangente geworfen haben.

"Die Täter sind ausgeforscht worden", sagt Polizeisprecher Harald Sörös zur APA.

Durch diese Vorfälle musste laut Polizei der Verkehr von 15:05 Uhr bis 15:15 Uhr gesperrt werden. Wie die "Rechtshilfe Rapid" via Twitter meldet, nahm die Polizei bei den rund 1.500 Personen Identitäsfeststellungen vor.

Laut "Rechtshilfe Rapid" hatte die Autobahnsperre aber keinen Zusammenhang mit dem Auftauchen der Rapid-Fans. "Die Behauptung, dass die Rapid-Fans die Verkehrsbehinderung herbeigeführt hätten, ist eine bewusste Falschmeldung der Polizei."

Weiters heißt es: "Die heutige Aktion war von Anfang an so geplant und wurde unabhängig von irgendwelchen Vorfällen durchgeführt."

Demnach sei der Tangenten-Abschnitt schon vor der Ankunft des Fanblocks gesperrt gewesen, schon in der Sicherheitsbesprechung vor dem Spiel sei von Seiten der Exekutive die Rede davon gewesen, dass möglicherweise keine Auswärtsfans zu dem Spiel kommen würden.

Auch lange nach dem Spiel keine Entspannung

Auch lange nach Spielende werden die Rapid-Fans von der Exekutive festgehalten. Selbst vier Stunden nach Spielbeginn soll der Großteil der Fans der Grün-Weißen auf dem engen Abschnitt zwischen Laaer-Berg-Straße und Eingang zum Auswärtssektor von der Polizei eingekesselt sein.

Bei minus zwei Grad Celsius sollen den großteils unbeteiligten Fans Möglichkeiten zum Toilettengang, Essen und Getränke verwehrt werden.

Auch benötigte medizinische Versorgung soll längste Zeit nicht gegeben sein, erst gegen 19:57 Uhr wird von der Ankunft eines Rettungs-Konvois berichtet, der allerdings wenige Minuten später tatenlos wieder abzog.

Erst um 21:44 Uhr berichtet der Twitter-Account schließlich, dass alle Identitäten festgestellt wurden.


Textquelle: © LAOLA1.at

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