Stankovic: "Ich bin von mir noch immer überzeugt"

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RBS-Schlussmann Cican Stankovic avancierte beim schmeichelhaften 1:0-Sieg in Altach zum umjubelten Matchwinner. Der Zweiergoalie sprang für Alexander Walke (Fingerluxation) im Schnabelholz ein und brachte die Gastgeber mit zahlreichen Paraden zum Verzweifeln.

"Wir haben neben Glück auch noch einen sehr guten Torhüter gebraucht", verteilt Trainer Marco Rose ein Kompliment.

Obwohl Stankovic meist nur auf der Ersatzbank sitzt, hat er immer an sich geglaubt: "Ich bin von mir noch immer überzeugt."

Nicht selbstverständlich, weiß man doch, dass Selbstvertrauen das A und O für die sensible Torhüter-Position ist. Dabei kommt Stankovic nur im Cup oder als Belohnung in Europacup-Duellen, wie in der diesjährigen CL-Quali gegen die Hibernians (3:0), zum Einsatz.

Salzburg-Abenteuer anders vorgestellt

Im Sommer 2015 wechselte der 24-Jährige aus Grödig nach Wals-Siezenheim.

Von vielen Experten als kommender ÖFB-Nationalteam-Goalie gesehen, musste Stankovic gleich zu Beginn der Saison nach Patzern - u.a. verschuldete er beim 2:2 bei der Admira beide Gegentreffer, als er jeweils an zwei Flanken vorbeiflog - die Nummer eins abgeben. Bei den wenigen Einsätzen seither zeigte er auch immer wieder Unsicherheiten.


Bei seinem letzten Bundesliga-Einsatz gegen die Austria erlebte Stankovic ein Blackout:


Die besten Bilder der 4. Bundesliga-Runde:

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Admira Wacker - SK Rapid Wien 3:1

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SK Sturm Graz - Wolfsberger AC 2:1

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Altach-Salzburg 0:1

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Austria-LASK 2:0

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SKN St. Pölten - SV Mattersburg 0:0

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So überraschte es nicht, dass Alexander Walke, der beste Bundesliga-Torhüter der letzten beiden Saisonen, auch in diese Saison als Nummer eins ging.

Stankovic blickt bei "Sky" nach vorne: "Ich bin ich ein selbstbewusster Typ, auch wenn ich das in den letzten Jahren nicht so zeigen konnte."

Altach verzweifelt mehrfach

An diesem Typen verzweifelte an diesem Samstag vor allem Nicolas Ngamaleu. Der Kameruner scheiterte mehrfach (19., 34., 50., 79.) an Stankovic im Eins gegen Eins. Auch Christian Gebauer vergab mehrfach.

So stellte Cican Stankovic sogar einen vereinsinternen Rekord auf. Noch nie in der RB-Ära konnte ein Schlussmann gleich acht Torschüsse abwehren.

Das Last-Minute-Tor von Hannes Wolf (93.) machte das Happy End für den Matchwinner perfekt: "Wir haben vorne sehr viel Qualität und mir ist bewusst, dass wir immer zu unseren Chancen kommen. Es ist nicht alles aufgegangen, aber am Ende zählt der Sieg."

Walke kehrt zurück

Ob Stankovic am Donnerstag auch noch im EL-Playoff bei Viitorul Constanta (ROM) ran darf, ist fraglich.

"Alex hat mich angerufen und gesagt 'Alles ist nicht so schlimm. Dienstag fange ich wieder ein paar Bälle, Mittwoch bin ich wieder fit'", erklärte Rose bereits vor dem Spiel.

Stankovic hat in Altach aber zumindest ein kräftiges Lebenszeichen gegeben.

Textquelle: © LAOLA1.at

4. Spiel, 4. Sieg! Sturm behält gegen WAC weiße Weste

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