Bundesliga will 50+1-Regel anpassen

Bundesliga will 50+1-Regel anpassen Foto: © GEPA
 

Die österreichische Fußball-Bundesliga überlegt eine Änderung der 50+1-Regelung, die den beherrschenden Einfluss der Stimmenmehrheit eines Vereins auf den Profi-Spielbetrieb vorsieht.

"Die Regelung wird in diesem Jahr sicher noch Thema in den Arbeitsgruppen werden", erklärte Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer gegenüber sportsbusiness.at. Ebenbauer spricht sich für eine Änderung oder zumindest Anpassung aus.

Durch diese 50+1-Regel ist festgelegt, dass der Verein in einer Tochter- oder Kapitalgesellschaft, die den Profibetrieb führt, eine Mehrheit haben muss. Dabei geht es nur um die Stimmenmehrheit und nicht wie in Deutschland auch um eine Kapitalmehrheit.

Regelung für "beherrschenden Einfluss und die Stimmenmehrheit"

"Die seit über 15 Jahre bestehende Bestimmung regelt den „beherrschenden Einfluss und die Stimmenmehrheit“ des Vereins in der Tochter-/Kapitalgesellschaft, die den Profi-Spielbetrieb führt", erklärt Ebenbauer. "Sie regelt nicht andere Beteiligungen bei Kapitalgesellschaften wie bspw. für Gastro- oder Marketingzwecke und vor allem auch nicht, welche Anzahl an Mitgliedern ein Verein haben muss. Es geht also immer um die darunterliegende Kapitalgesellschaft."

Zu diskutieren sei nun, ob die 50+1-Regelung für den Verein selbst gelte: "Oder schiebt man diese Regelung hinüber zur Kapitalgesellschaft?"

Für Änderungen dieser in den Lizenzbestimmungen festgelegten Regel bedarf es einer Zweidrittelmehrheit in der Hauptversammlung der Bundesliga.

Textquelle: © LAOLA1/APA Zum Seitenanfang »

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