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Bundesliga-Klubs stimmen Konzept zu

Die zwölf Vereine stimmen den Plänen zur Wiederaufnahme der Saison zu.

Bundesliga-Klubs stimmen Konzept zu Foto: © GEPA

Die Bundesliga nimmt die nächste Hürde auf dem Weg zur Fortsetzung der unterbrochenen Saison 2019/20.

Die zwölf Klubs aus der obersten Spielklasse stimmen am Freitag in einer Video-Konferenz dem Konzept zur Wiederaufnahme der Saison in Form von Geisterspielen zu.

Einen konkreten Termin für den Wiederanpfiff der Bundesliga gibt es indes noch nicht.

Zuerst muss besagtes Konzept zur Abnahme an das Sport- beziehungsweise das Gesundheitsministerium übermittelt werden.

(Text wird unter dem Video fortgesetzt)

Das Konzept umfasst drei wesentliche Bereiche:

- Medizin: Ziel ist, das Risiko von Übertragungen über ein engmaschiges Testschema mit PCR-Tests zu minimieren. Diese Tests zeigen, ob ein Spieler aktuell mit Corona-Virus infiziert ist. Wesentlicher Bestandteil des Konzepts ist die Möglichkeit, im Falle eines positiven Tests nur den betroffenen Akteur zu isolieren.

- Sport: Aktuell gibt es eine behördliche Genehmigung für Kleingruppentraining, das seit Anfang dieser Woche stattfindet. Für Mannschaftstraining und Spielbetrieb sind behördliche Genehmigungen noch ausständig. Zum aktuellen Zeitpunkt muss die Saison 2019/20 bis 30.06 abgeschlossen sein. Sofern dieser Zeitpunkt nach hinten geschoben wird, wird der Rahmenterminplan unter Berücksichtigung sämtlicher Herausforderungen wie bspw. der Spielerverträge evaluiert.

- Organisation: In Punkto Organisation von Spielen ohne Zuschauer beruht das Konzept auf drei Gruppen.

Gruppe Rot umfasst Spieler und alle Personen, die direkt Kontakt mit ihnen haben wie Trainer, Betreuer, Schiedsrichter. Diese Personen sollen regelmäßigen Testungen in kurzen Abständen unterzogen werden.

Die Gruppe Orange bewegt sich im Stadioninnenraum und besteht unter anderem aus TV-Produktion, Organisation und teilweise Medienvertretern. Hier wird auf Abstand zur Roten Gruppe sowie allgemein gültige Maßnahmen wie Handhygiene oder das Tragens des Nasen-Mund-Schutz gesetzt.

Die Gruppe Gelb befindet sich im Tribünenbereich. Sie umfasst Vertreter aus Medien und Organisation. Auch hier wird auf Nasen-Mund-Schutz und Abstand halten gesetzt sowie auf die räumliche Trennung zu den anderen Gruppen.

In Summe sollen bei Spielen ohne Publikum maximal 200 Personen im Stadion sowie 40 weitere Personen (bspw. Ordner) im Außenbereich tätig sein.

Darüber hinaus wurden Bundesliga-intern einige Rahmenbedingungen für eine mögliche Wiederaufnahme des Spielbetriebs beschlossen:

- Die Testergebnisse der Akteure müssen am Spieltag bis spätestens 10 Uhr bekannt sein.

- Die "Bundesland-Regel" für die Schiedsrichterbesetzung soll zur Einschränkung von notwendigen Reisen ausgesetzt werden.

- Es soll ein Kader von insgesamt 30 Mann pro Klub definiert werden.

- Für die Durchführung eines Spiels ist eine Mindest-Kadergröße pro Spiel von 14 Feldspielern und 2 Tormännern notwendig.

Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer: "Die heutigen Sitzungen haben gezeigt, wie umfangreich die Herausforderungen sind, die es auf dem Weg zur Wiederaufnahme des Trainings- und Spielbetriebs zu meistern gilt. Dabei spielen finanzielle, sportliche, medizinische und organisatorische Herausforderungen eine Rolle. Mit dem fertigen Konzept haben wir einen großen Teil unserer Arbeit erledigt. Nun ist die Politik am Zug, uns mitzuteilen unter welchen Möglichkeiten eine Wiederaufnahme der Tipico Bundesliga möglich ist."

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