Bundesliga-Hickhack? Konter von Thonhauser

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Die Diskussionen rund um das Hickhack hinter den Kulissen werden die Bundesliga wohl nich eine Weile beschäftigen.

Philip Thonhauser, Aufsichtsratsvorsitzender der Bundesliga und Präsident der Admira, wertet den - vorerst gescheiterten - Antrag, den Aufsichtsrat zu erweitern, nicht als Unzufriedenheit mit der Arbeit des Gremiums.

"Ich denke, dass viele dieser sieben Klubs - aber vor allem Austria und Rapid - in dieser Krisenzeit nach mehr Information und mehr Einbindung seitens 'der Bundesliga' lechzen. Daher habe ich in der Klub-Konferenz vorgeschlagen, in dieser Krisenzeit alle 12 Bundesliga-Klubs viel stärker einzubeziehen", erklärt Thonhauser im Interview mit "90minuten".

Neben den beiden Wiener Klubs sollen Salzburg, Sturm, der WAC, Hartberg und Altach für eine Erweiterung des Aufsichtsrats gestimmt haben, die notwendige Zweidrittel-Mehrheit wurde jedoch verfehlt.

Kritik an Rapid und Austria

Thonhauser, dessen Admira wie der LASK, die WSG Tirol und Mattersburg (bei einer Enthaltung von St. Pölten) gegen den Antrag gestimmt hat, geht jedoch auch zum Konter über und nimmt dabei vor allem Rapid und die Austria ins Visier.

(Text wird unter dem Video fortgesetzt)

Seiner Meinung nach seien inklusive der Vertreter der HPYBET 2. Liga ohnehin alle 28 Vereine zu befragen und nicht nur jene aus der obersten Spielklasse:

"Der Antrag ist somit im falschen Gremium eingebracht worden. Und hier sehe ich auch das Problem: Wenn einige Großklubs aus der Hauptstadt mit allen Mitteln versuchen, ihre Macht auszubreiten, sehe ich es als meine Verantwortung, für die kleinen Klubs aufzustehen. Dafür bin ich in den Aufsichtsrat gewählt worden, und dafür stehe ich ein."

Für eine "Task Force Krisenbewältigung"

Seiner Meinung nach wäre es eine Geringschätzung der Statuten und auch der kleinen Vereine, wenn hier nur die Interessen der "Großen" berücksichtigt werden würden.

"Darum habe ich gegen die Zulassung dieses Antrags gestimmt. Und nochmals: Ich bin absolut für eine 'Task Force Krisenbewältigung', der alle zwölf Klubs der obersten Spielklasse angehören sollten. Das hat aber nichts mit der Funktion und der Größe des Aufsichtsrates zu tun."

Vorwürfe, wonach Klubs wie die Admira, der LASK oder die WSG Tirol angeblich nicht hundertprozentig hinter der Wiederaufnahme des Spielbetriebs für diese Saison stehen würden, weist Thonhauser entschieden zurück:

"Es wäre interessant zu verstehen, wer sowas behauptet. Denn in der Klubkonferenz und im Aufsichtsrat haben sich alle Klubs zum Fußball-Spielen bekannt."

<<<Das komplette Interview mit Philip Thonhauser bei 90minuten.at>>>

Textquelle: © LAOLA1.at

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