Die Wolfsberger fanden nämlich plötzlich Chancen im Minutentakt vor, dennoch rettete sich Sturm mit der 1:0-Führung in die Pause. Im zweiten Durchgang lieferte man dann jedoch mit dem Treffer von Rasmus Höjlund die richtige Antwort.
"Wir sind gut rausgestartet, haben fast mit der ersten Aktion das 2:0 gemacht. So bringst du das Spiel dann auf die richtige Schiene", weiß Prass.
Ilzer: "Spiel immer auf Messers Schneide geblieben"
Ausruhen konnte man sich danach aber nicht, wie Ilzer meint: "Danach war es ein Spiel, wo ich gefühlt habe, wir kontrollieren das Spiel, aber es war sehr trügerisch, immer gefährlich. Der WAC hat einfach eine enorme Qualität. Ich denke ein Gegentor hätte sofort wieder den Charakter des Spiels verändert, von dem her ist es bis zum Schluss eine intensive, spannende Partie geblieben."
"Vom Ergebnis her wirkt es am Ende fast wie ein souveräner Auswärtssieg, wenn man das Spiel sieht, war es ein Spiel auf Augenhöhe - ein Spiel, das immer wieder auf der Kippe gestanden ist", weiß der Steirer, dass es sich um einen hart erkämpften Sieg handelte.
"So richtig ruhig wäre ich erst geworden, wenn wir das 3:0 gemacht hätten und das haben wir nicht geschafft", sagt der Sturm-Trainer. "Deshalb glaube ich, ist das Spiel immer auf Messers Schneide geblieben. Am Ende haben Kleinigkeiten entschieden und zum Glück waren die auf unserer Seite."
Siebenhandl: "Wenn du 2:0 gewinnst, ist das wurscht"
Eng wäre es kurz vor Schluss beinahe nochmal geworden, der Kopfball von WAC-Verteidiger Dominik Baumgartner landete aber nur an der Stange.
"Ich glaube, dass es absolut verdient ist. Wir haben von Anfang bis zum Ende ein gutes Spiel abgeliefert. Vielleicht haben wir die eine oder andere Chance zu viel zugelassen, aber wenn du 2:0 gewinnst, ist das wurscht", findet Sturm-Keeper Jörg Siebenhandl.
Damit festigt Sturm nun eben auch Platz zwei in der Meistergruppe. "Wir sind froh, hier 2:0 gewonnen zu haben, weil es ein richtig guter Schritt in der Tabelle ist", so Ilzer.
Führt kein Weg an Sturm vorbei?
Kommendes Wochenende gibt es am Sonntag das direkte Aufeinandertreffen mit der Wiener Austria um Platz zwei. Eine große Chance, um noch mehr Platz zwischen sich selbst und den Verfolgern zu schaffen.
"Natürlich schauen wir auch auf die Tabelle, aber hauptsächlich wollen wir bei uns bleiben, auf uns schauen", so Prass, der aber eine selbstbewusste Marschroute vorgibt: "Wenn wir alle Spiele gewinnen, führt kein Weg daran vorbei, dass wir Zweiter werden."