Ried-Geschäftsführer Roland Daxl tritt ab

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Nur wenige Tage nach dem Aufstieg der SV Ried in die Bundesliga gibt der Verein das Ausscheiden von Roland Daxl als Geschäftsführer bekannt.

Der 46-Jährige fungierte seit 2009 in führenden Positionen bei den Innviertlern, wird aber weiterhin im Präsidium des Vereins tätig bleiben. Ein Nachfolger für Daxl soll "demnächst" auf hauptberuflicher Basis eingestellt werden, wie der Klub mitteilt.

"Nach einem Jahrzehnt war es Zeit für mich, diesen Schritt zu setzen. Ich will jetzt wieder mehr Zeit haben für meine Familie und für mein Unternehmen. Das große Ziel, den Wiederaufstieg in die Bundesliga, haben wir erreicht. Jetzt kann ich mit gutem Gewissen die Verantwortung für den Verein an jemanden anderen übergeben", so Roland Daxl laut Aussendung der Rieder.

"Ried liegt mir am Herzen"

"Ich habe ein Jahrzehnt für diesen Verein mit voller Kraft gelebt. Es waren sehr schöne, aber nicht immer einfache Zeiten. Die SV Ried liegt mir sehr am Herzen. Deshalb werde ich dem Verein auch weiterhin erhalten bleiben und für einen fließenden und reibungslosen Übergang an meinen Nachfolger sorgen. Der neue Geschäftsführer soll zeitnah präsentiert werden. Bis dahin bleibe ich als Geschäftsführer im Amt. Herzlich und aufrichtig bedanken möchte ich mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, bei meinen Präsidiumskollegen sowie bei allen Partnern und Sponsoren, die auch in den schwierigsten Zeiten immer zu 100 Prozent zu mir und somit zu unserer SV Ried gestanden sind."

"Ich möchte Roland Daxl im Namen des gesamten Vereins herzlich Danke sagen", erklärt Präsidiumsmitglied Thomas Gahleitner.

"Was er in den vergangenen Jahren für die SV Ried geleistet hat, lässt sich vom Aufwand und Engagement mit der Aufgabe eines ehrenamtlichen Präsidiumsmitglieds nicht vereinbaren. Besonders in turbulenten und bewegten Zeiten hat er sich gemeinsam mit seinen Präsidiumskollegen sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit vollem Herzblut für unseren Verein eingesetzt. Seinen großartigen Einsatz kann man nicht hoch genug schätzen und anerkennen. Deshalb ist es für uns selbstverständlich, dass wir jetzt für die Bundesliga einen hauptberuflichen Geschäftsführer bestellen werden und damit auch an dieser Position bestens gerüstet in Österreichs höchster Spielklasse antreten können. Die neuen Strukturen und die neue Aufgabenverteilung werden erarbeitet und Anfang September vorgestellt."

Textquelle: © LAOLA1.at

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