Kritik: Wie Baumeister Knasmüllner anstachelte

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Christoph Knasmüllner ist in dieser Saison das Um und Auf im Offensivspiel der Admira.

In der 15. Bundesliga-Runde bei Austria Wien stand der 25-Jährige dennoch nicht in der Startelf. Zunächst wurde davon ausgegangen, dass der Edeltechniker verletzt war. Doch Trainer Ernst Baumeister klärt nach dem Sieg bei "Sky" auf: "Er war schon ein bisschen angeschlagen, aber nicht so, dass er nicht hätte von Beginn an spielen können."

In der 62. Minute kam Knasmüllner schließlich ins Spiel und avancierte mit einem Doppelpack zum Matchwinner.

Kritik an der Einstellung

Baumeister erklärt die "Verbannung" auf die Ersatzbank mit dem Verhalten seines Offensivstars unter der Woche: "Es war schon wieder notwendig, weil er die letzten zwei Spiele nicht so gut gespielt hat und beim Training auch nicht so war, wie ich mir das vorstelle."

Dabei lässt der 60-Jährige mit Kritik an der Einstellung Knasmüllners aufhorchen. "Einige Spieler glauben immer, sie haben das Recht zu spielen, auch wenn sie ein bisschen weniger tun", so Baumeister in Richtung Knasmüllner. "Dem ist aber nicht so."

"Es war schon wieder notwendig, weil er die letzten zwei Spiele nicht so gut gespielt hat und beim Training auch nicht so war, wie ich mir das vorstelle."

Baumeister gilt zwar nicht unbedingt als "moderner Taktik-Fuchs", weiß aber, wie er seine Spieler anfassen muss. Im Fall von Knasmüllner ist immer wieder "Zuckerbrot und Peitsche" gefragt - diesmal eben die Peitsche.

Knasmüllner bleibt bescheiden

Der Mittelfeldspieler zeigte promt eine Reaktion auf dem Platz. Mit seinen Saisontoren neun und zehn schoss "Knasi" die Admira nicht nur zum Sieg und zu Tabellenplatz vier, sondern sich selbst auch an die Spitze der Bundesliga-Torschützenliste.

Salzburg - Sturm 5:0

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Austria Wien - Admira 2:3

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SKN St. Pölten - Wolfsberger AC 0:0

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LASK - SK Rapid 1:2

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Mattersburg - Altach 1:0

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Baumeister bewies mit seiner Einwechslung also den richtigen Riecher. "Es ist heute aufgegangen, ich hatte ein glückliches Händchen", ist dem Coach bewusst, dass die Entscheidung auch in die andere Richtung gehen hätte können.

Der Doppeltorschütze selbst zeigt sich nach dem Erfolg bescheiden: "Ich kann mir meinen Lauf schon erklären, die Mannschaft macht es mir leicht. Wir spielen tollen Fußball, ich werde gut eingesetzt."

In der nächsten Woche wohl wieder von Beginn an - wenn Einstellung und Leistung im Training stimmen.

Textquelle: © LAOLA1.at

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