Austria legt Protest gegen Derby-Strafe ein

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Die Austria wird nach der von der Bundesliga verhängten Derby-Strafe (20.000 Euro wegen Verletzung der Veranstaltungsbestimmungen und missbräuchlicher Verwendung von pyrotechnischen Gegenständen) Protest einlegen.

"Da uns das Strafausmaß jedenfalls zu hoch erscheint, werden wir fristgerecht Protest einlegen. Klar ist, dass wir Vorfälle auf das Schärfste verurteilen. Unsere Möglichkeiten als Veranstalter sind jedoch durch gesetzliche Rahmenbedingungen eingeschränkt", erklärt Markus Kraetschmer.

Auswertungen laufen noch

"Bislang kennen wir noch nicht alle Details der Urteilsbegründung, lassen uns die Ausführung aber umgehend zuschicken und werden uns dann sehr intensiv damit auseinandersetzen", erklärt der AG-Vorstand.

Und er verspricht: "Wir haben bereits und werden weiterhin alles in unserer Macht stehende dafür unternehmen, um gegen die Verursacher und alle Beteiligten alle uns möglichen Schritte einzuleiten. Fakt ist aber auch, dass wir hierzu noch weitere Informationen von der Exekutive und dem Sicherheitsdienst erhalten. Diese Auswertungen laufen noch."

Auch Rapid legt Protest ein

Rapid muss als Gastverein eine Strafe von 35.000 Euro zahlen. Und auch die Grün-Weißen werden gegen die hohe Strafe vorgehen.

"Dies vor allem aufgrund der exorbitanten Höhe der Strafe, die sich in Dimensionen bewegt, wie sie üblicherweise in UEFA-Bewerben oder der höchsten Spielklasse unseres Nachbarlandes Deutschland ausgesprochen werden", wurde Christoph Peschek, Geschäftsführer Wirtschaft der SK Rapid GmbH, in einer Aussendung am Dienstag zitiert.

Peschek verurteilte nochmals "explizit die gefährlichen und unverantwortlichen Böllerwürfe, die zu einem beträchtlichen Teil auch für diese Strafe verantwortlich sind, ebenso wie jegliche Form von Gewalt".

Textquelle: © LAOLA1.at

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